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Schwanger im fast 3 Monat und mobbing am Arbeitsplatz a la carte !!! Was tun ???

8. Dezember 2011 um 20:14

Hallo ihr lieben bitte helft mir und sagt mir was ich machen soll.Ich arbeite erst seit 1 Monat in dem Großunternehmen Fossil naja mir hat der job sehr viel Spaß gemacht, was die Chefin auch gemerkt hat und mir innerhalb von 2 Wochen auf Aushilfe eine 30 Stunden Woche angeboten hat, die ich natürlich dankend genommen habe. Am Montag habe ich ihr gesagt das ich schwanger bin, und seit her werde ich von allen gemobbt und verstoßen. Vorher war ich beliebt und der gleichen, ich lasse auch keinen hängen das ich schwanger bin ich habe nur dieses mal wahnsinnig angst das Kind zu verlieren obwohl ich noch nie eine FG hatte und schon eine Tochter von 2 Jahren habe. Ich muss jetzt jeden Tag arbeiten und meistens von 11-20.30 oder früher . Naja so weit so gut jetzt hat meine Chefin gestern ja versucht mich umzustimmen wieder auf 400 Euro Basis zu arbeiten was ich natürlich abgelehnt habe, da ich das Geld erst recht jetzt brauche, die Antwort darauf, du weißt aber schon das die anderen dich dafür nicht sehr freudig behandeln werden, wenn sie wegen dir Überstunden machen müssen nur weil du zum Arzt oder der gleichen musst . Mein Arzt hat gesagt er würde mir beschäftigunsverbot geben was natürlich richtig böse wäre denen gegenüber und mir zugute kommen würde weil ich wirklich darunter leide und gestern fast umgekippt bin -.- nur leider bin ich erst in der 7 Woche und er meinte das geht erst ab dem 3 Monat ws soll ich tun . Geredet habe ich schon mit allen bringt gar nichts 2 von 13 halten zu mir und denen macht es nichts das sie vielleicht mehr arbeiten müssten wegen mir die anderen lassen es wortwörtlich an mir aus ...

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9. Dezember 2011 um 10:50

Nutze Deine Rechte
Liebe "Michatobi",
wenn eine Unternehmen auf diese Art auf Deine Schwangerschaft reagiert, sollte das Dir nur die Skrupel nehmen, jedes Deiner Rechte einzufordern. Schau mal hier und les Dir das in Ruhe durch:

http://www.mutterschutzgesetz.de/

Wenn Du das Gefühl hast, gemobbt zu werden, dann nimm den Vorschlag Deines Arztes an und lass dich krank schreiben. Man kann dir deshalb nicht kündigen! Warum darf er Dich erst im 3.Monat krank schreiben? Das kann ich mir nicht vorstellen.

Die Aussage von Deiner Chefin, dass die anderen wegen Dir länger arbeiten müssen, zeugt meiner Meinung nach nur von Ihrer Inkompetenz. Dass Frauen schwanger werden können, ist bekannt und wenn weibliche Angestellte deswegen ausfallen, muss der Arbeitgeber für Verstärkung sorgen, sprich, eine andere Arbeitskraft einstellen. Natürlich kostet das immer auch Geld, und der Fakt, dass sie Dich in einen 400,-Job umstimmen will, zeigt ja, wie knausrig das Unternehmen bzw. die Leitung ist. Je weniger die Mitarbeiter kosten, desto mehr können sie sich in die eigene Tasche wirtschaften. So einfach ist das. Wenn man das sieht, hat man plötzlich kein schlechtes Gewissen mehr, wenn man sich krank schreiben lässt.

Ich bin in der 25.SSW und war wegen Erkältungsviren auch schon 2-3 Mal krank geschrieben, weil ich nichts riskieren will. Und ich hab durch eine Kollegin, die schwanger wurde und einen befristeten Vertrag deshalb nicht verlängert bekam, gelernt. Ich habe gewartet, bis ich einen unbefristeten Vertrag hatte. Genauso wie mein Betrieb schaue ich , dass ich am Besten wegkomme. Es wird einem nichts geschenkt... Wäre der Arbeitgeber so, dass er Rücksicht nehmen würde und auch mal über seine Rechte aus Menschlichkeit hinwegsehen würde, würde ich das auch anders handhaben. Aber so...

Heute fühle ich mich übrigens auch ausgestoßen- alle anderen sind gerade an einer Schulung, von der ich noch nicht einmal etwas wusste... Und ausgerechnet ich, die schwanger ist, darf da nicht mitmachen. Sehr seltsam.

Aber Du siehst- lass Dich nicht unterkriegen, fordere Deine Rechte ein und selbst wenn du später dort nicht mehr arbeiten willst, weil du nur gemobbt wirst, findest Du sicher etwas anderes und ich sag mir immer "Die Welt geht nicht unter und es gibt schlimmeres, wie zum Beispiel schwer krank zu sein!"


Ich hoffe, Dir ein wenig geholfen zu haben.

GLG
Engel

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9. Dezember 2011 um 12:48

Gehen ...
... Sie zum Betriebsrat, zur Rechtsberatung der IHK und zur Schwangerenberatung einer diakonischen Einrichtung.

Machen Sie Ihrer Chefin und Ihren Kollegen klar, dass eine Schwangerschaft keine ekelhafte und ansteckende Krankheit ist...

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