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Sorgerecht und Mitbestimmungsrecht bei nichtehelichem Kind

1. Februar 2010 um 10:27

Hallo an alle die sich damit auskennen,

ich bekomme im Februar mein 1. Kind, ich bin nicht verheiratet und nun motzt der Vater des Kindes rum er WILL das sein Sohn so heisst wie er...Ich möchte das aber überhaupt nicht (gründe sind ja egal) hat er ein recht darauf das das Kind so heisst?

Und 2. hab ich das alleinige Sorgerecht, oder hat er das dann auch? Wie schon geschrieben sind wir NICHT verheiratet! Und wenn er das nicht hat, MUSS ich ihm das zusprechen? Und wenn ich das nicht will, kann er das irgendwie einklagen oder sonst irgendwas tun?

Weil mir graut es davor meinen Sohn zu nennen wie er heißt und ich will nicht das er das "bestimmen" kann...

Er sagt auch, wenn unser Sohn behindert wird dann verklagt er mich (Ich rauche) kann er das????

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1. Februar 2010 um 12:18

Hi sweetmama,
wenn Du nicht willst, dass das Kind den Namen vom Vater trägt, dann musst Du nicht zustimmen. Ebenso mit dem Sorgerecht. Wenn Du nicht verheiratet bist, hast automatisch Du das alleinige Sorgerecht. Du musst auch nicht zustimmen, dass er die Hälte des Sorgerechts bekommt. Allerdings hat er neuerdings die Möglichkeit es einzuklagen.
Ob er damit Erfolg hat bleibt abzuwarten. Du hast ja sicherlich Deine Gründe, warum Du das Sorgerecht nicht mit ihm teilen willst.

LG Elli

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1. Februar 2010 um 12:24

Ach ja ..
und rauchen in der Schwangerschaft steht nicht unter Strafe.
Was aber nicht heißt, dass ich das gut finde.

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26. Februar 2010 um 14:57


Huhu!

Habe gerade deinen Beitrag gelesen und ich hatte genau die selben Sorgen wie du! Der Vater meines Kindes motzt auch rum,weil er den Namen mitbestimmen möchte. Deshalb war ich gestern beim Jugendamt und habe mich informiert. Also:

Da ihr nicht verheiratet seid und du wohl auch keine Sorgeerklärung für gemeinsames Sorgerecht unterschreiben wirst, hast du automatisch das alleinige Sorgerecht. Das bedeutet, dass er keinerlei Mitspracherecht hat, egal obs der Name ist oder sonstwas. Besuchsrecht wird er allerdings schon haben, du kannst allerdings entscheiden, wo ihr euch trefft, ob du ihm das Kind alleine überlässt, oder ob du lieber jedesmal dabei sein möchtest. Es wird aber auch so sein, dass nach der Geburt automatisch eine Mitteilung ans Jugendamt geht, dass du ein nicht-eheliches Kind geboren hast und die dich dann anschreiben und dir deine Hilfe anbieten, falls du Fragen zum Sorgerecht oder Unterhaltszahlungen hast.

Also mir wurde gestern beim Jugendamt gesagt, wenn mein Ex-Freund (also der Vater des Kindes) weiterhin Ärger machen würde, sollte ich ihn ans Jugendamt verweisen, er soll sich da erkundigen, und die würden ihm dann auch nochmal sagen, was für Rechte und Pflichten er hat. (hast du das alleinige Sorgerecht hat er wie gesagt keine Rechte...)

Zu dem Rauchen:

Nicht, dass ich es gut heiße, wenn man in der Schwangerschaft raucht, aber das haben schon viele andere vor dir getan, und das Kind ist trotzdem gesund. Also auch da kann er dir nix. Die einzige Möglichkeit für ihn irgendetwas einzuklagen, z.B. gemeinsames oder alleiniges Sorgerecht ist, wenn er beweisen kann, dass das Wohl des Kindes bei dir gefährdet ist, z.B. du schlägst es, lässt es allein zu Hause und gehst Party machen oder sowas... aber davon gehe ich ja jetzt mal nicht aus!

Also...keine Sorge =)

Ich hoffe ich konnte dir helfen...auch wenns etwas ausschweifend geworden ist....

Liebe Grüße!
cho

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4. März 2010 um 11:11

Spinnt er?
Hallo, das ist ja echt ein Ding!
Erstens, soweit ich es weiss, DU alleine laesst den Vater eintragen, wenn er einverstanden ist. Stell Dir vor, DU bist Dir unsicher, wer der Vater sei. Dann laesst Du eben keinen Vater eintragen. Klingt bloed: Vater unbekannt, aber dann kann es keiner Dir sagen, was Du tun sollst.Und wenn er schon so drauf ist, dass er jetzt schon droht von wegen er verklagt Dich balbla - wuerde ich ihn nicht als Vater eintragen. Falls er es im Nachinein beweisen moechte, muss er ein DNA Test machen lassen, aber wenn Du es nicht willst, galube ich, geht es auch dies nicht zuzulassen (da kenne ich mich nicht aus, wie die Rechtlage bei sowas ist und ob man einen zum DNA atest zwingen kann). Aber wenn Du den Unterhalt oder Alimente von dem Typen bekommst, dann ist er der Vater und kann mitsprechen.Versuch es dann mit dem Doppelnamne, damit er ruhig ist, das Kind aber auch anders gerufen werden kann

Gruss!
IM

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