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SOS!!! Anwaltswechsel!!!

28. Juli 2005 um 15:15 Letzte Antwort: 3. August 2005 um 21:22

hi an alle!
ich habe eine frage: kann man einen anwalt einfach so wechseln? was muss man dabei beachten?
es geht um eine familienzusammenführung. die anwältin unternimmt absolut garnichts!

kennt jemand evtl. einen guten anwalt für ausländerrecht in münchen?

danke!!!!!!!
skibby

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28. Juli 2005 um 17:28

Wechseln kannst du immer, aber
es ist sehr wahrscheinlich, dass dir deine erste Anwältin trotzdem eine Rechnung stellt. D.h. du würdest in einem bestimmten Rahmen den Anwalt doppelt zahlen müssen. Falls das ganze über eine Rechtsschutzversicherung läuft, benötigst du zum Wechsel das Einverständnis der Versicherung. Holst du dir das nicht, ist es einigermaßen wahrscheinlich, dass die die Zahlung verweigern und du die Anwaltskosten selbst tragen musst. Die Kostenfrage hängt davon ab, ob die Anwältin wirklich Mist gebaut hat. Und es reicht leider nicht die Tatsache, dass du meinst sie hätte welchen gebaut. Im Zweifelsfall würdest du das beweisen müssen und das ist nicht ganz so einfach.

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28. Juli 2005 um 20:50
In Antwort auf runa_12074494

Wechseln kannst du immer, aber
es ist sehr wahrscheinlich, dass dir deine erste Anwältin trotzdem eine Rechnung stellt. D.h. du würdest in einem bestimmten Rahmen den Anwalt doppelt zahlen müssen. Falls das ganze über eine Rechtsschutzversicherung läuft, benötigst du zum Wechsel das Einverständnis der Versicherung. Holst du dir das nicht, ist es einigermaßen wahrscheinlich, dass die die Zahlung verweigern und du die Anwaltskosten selbst tragen musst. Die Kostenfrage hängt davon ab, ob die Anwältin wirklich Mist gebaut hat. Und es reicht leider nicht die Tatsache, dass du meinst sie hätte welchen gebaut. Im Zweifelsfall würdest du das beweisen müssen und das ist nicht ganz so einfach.

Danke dir!
es geht nicht über die rechtschutzvers.
das problem ist, dass die anwältin bisher wirklich garnichts unternommen hat.mein mann ist im ausland weil er erst ein visum beantragen muss, um nach D einreisen zu dürfen. da wir verheiratet sind und ich schwanger bin u meine firma auch noch insolvenz angemeldet hat, sollte sie eigentlich das ganze verfahren beschleunigen, aber sie stellt sich tot!!! das ganze zieht sich schon 4 monate so hin! mir läuft die zeit davon....
es wäre mir egal, ob ich doppelt zahle, hauptsache ich habe endlich einen anwalt der mir wirklich hilft!

danke!
skibby

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29. Juli 2005 um 10:28
In Antwort auf runa_12074494

Wechseln kannst du immer, aber
es ist sehr wahrscheinlich, dass dir deine erste Anwältin trotzdem eine Rechnung stellt. D.h. du würdest in einem bestimmten Rahmen den Anwalt doppelt zahlen müssen. Falls das ganze über eine Rechtsschutzversicherung läuft, benötigst du zum Wechsel das Einverständnis der Versicherung. Holst du dir das nicht, ist es einigermaßen wahrscheinlich, dass die die Zahlung verweigern und du die Anwaltskosten selbst tragen musst. Die Kostenfrage hängt davon ab, ob die Anwältin wirklich Mist gebaut hat. Und es reicht leider nicht die Tatsache, dass du meinst sie hätte welchen gebaut. Im Zweifelsfall würdest du das beweisen müssen und das ist nicht ganz so einfach.

Mandat entziehen
das solltest Du auch noch tun.
Am besten schriftlich per Einschreiben mit Bitte um Bestätigung.

Gruß

equinox68

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3. August 2005 um 21:22
In Antwort auf hadley_12875584

Danke dir!
es geht nicht über die rechtschutzvers.
das problem ist, dass die anwältin bisher wirklich garnichts unternommen hat.mein mann ist im ausland weil er erst ein visum beantragen muss, um nach D einreisen zu dürfen. da wir verheiratet sind und ich schwanger bin u meine firma auch noch insolvenz angemeldet hat, sollte sie eigentlich das ganze verfahren beschleunigen, aber sie stellt sich tot!!! das ganze zieht sich schon 4 monate so hin! mir läuft die zeit davon....
es wäre mir egal, ob ich doppelt zahle, hauptsache ich habe endlich einen anwalt der mir wirklich hilft!

danke!
skibby

Insolvenz?!
ist es denn schon zu einem Verfahren gekommen?
falls nicht könnte die Anwältin die entstandenen Kosten über eine sogenannte Beratungshilfe abrechnen, aber auch nur dann, wenn es noch nicht gerichtlich ist!

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