Home / Forum / Recht & Unrecht / Steht bei uns später was von SEINEM Kind?

Steht bei uns später was von SEINEM Kind?

13. Mai 2015 um 19:11 Letzte Antwort: 23. Mai 2015 um 15:14

Hallo Leute, ich weiß nicht ob ich hier richtig bin und wie ich die Überschrift hätte besser formulieren sollen,

Mein Freund hat ein Kind mit seiner Ex-Freundin. Da gibt es natürlich eine Geburtsurkunde zu.
Logisch..Mutter, Vater, Kind...

Sollten wir ein Kind bekommen, wird das andere Kind irgendwo in unserem "Stammbuch" etc. irgendwie nochmal erwähnt?

Also auf irgendeinem offiziellen Dokument, außer auf seiner eigenen Geburtsurkunde?

Zur besseren Erklärung vielleicht ganz kurz: Ich will das nicht. Ich will meine eigene Familie haben. Ich will diesen Namen nicht mehr lesen müssen (die Story ist seeehr sehr lang...)
Daher frage ich.
Klar werde ich meinen Kinderwunsch von so was nicht abhängig machen, aber ich wüsste das schon vorher ganz gerne.
Selbe Frage gilt, wenn wir heiraten.

Danke und LG!!

Mehr lesen

14. Mai 2015 um 11:12

Familienstammbuch
Diese Frage kann dir zuverlässig die zuständige Stelle (Standesamt) beim Rathaus beantworten, und anrufen kann man auch anonym und vertraulich.

Aber auch wenn der Name des Kindes mit der Ex-Freundin nicht im Stammbuch vorkommt, dann wird er trotzdem nicht aus dem Leben deines Partners zu löschen sein. Im Stammbaum kommt es auf jeden Fall vor. Dieses Kind wird eines Tages sogar erbberechtigt sein. Es ist ein Halbgeschwister zu euren künftigen Kindern. Es ist nun mal so, dass dein Partner der Vater des anderen Kindes ist, und das wird ja immer so bleiben. Da ist mehr oder weniger eine Beziehung da, die auch eine Verantwortung beinhaltet. Vielleicht bezahlt dein Partner Unterhalt, oder muss an Entscheidungen beteiligt werden, oder hat Besuchsrecht. Das Kind hat irgendwo auch ein Recht auf eine Beziehung zu seinem Vater.

Es ist verständlich, dass du gerne von Null anfangen möchtest, und diese ungewünschte Lebensgeschichte einfach löschen würdest. Aber das geht einfach nicht. Wenn man das irgendwie nicht in die Beziehung integrieren kann, dann wird es schwierig. Es wäre auch für dich leichter und für eure Beziehung, wenn ihr das leidige Thema in eurer künftiges Leben integrieren könntet.

Empfehlenswert ist eine familientherapeutische Beratung, um das Thema zu behandeln, bevor ihr heiratet oder Kinder bekommt. Es gibt auch sehr gute Literatur zum Thema, die ich dir dazu nennen kann.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Mai 2015 um 12:57
In Antwort auf petrabaur

Familienstammbuch
Diese Frage kann dir zuverlässig die zuständige Stelle (Standesamt) beim Rathaus beantworten, und anrufen kann man auch anonym und vertraulich.

Aber auch wenn der Name des Kindes mit der Ex-Freundin nicht im Stammbuch vorkommt, dann wird er trotzdem nicht aus dem Leben deines Partners zu löschen sein. Im Stammbaum kommt es auf jeden Fall vor. Dieses Kind wird eines Tages sogar erbberechtigt sein. Es ist ein Halbgeschwister zu euren künftigen Kindern. Es ist nun mal so, dass dein Partner der Vater des anderen Kindes ist, und das wird ja immer so bleiben. Da ist mehr oder weniger eine Beziehung da, die auch eine Verantwortung beinhaltet. Vielleicht bezahlt dein Partner Unterhalt, oder muss an Entscheidungen beteiligt werden, oder hat Besuchsrecht. Das Kind hat irgendwo auch ein Recht auf eine Beziehung zu seinem Vater.

Es ist verständlich, dass du gerne von Null anfangen möchtest, und diese ungewünschte Lebensgeschichte einfach löschen würdest. Aber das geht einfach nicht. Wenn man das irgendwie nicht in die Beziehung integrieren kann, dann wird es schwierig. Es wäre auch für dich leichter und für eure Beziehung, wenn ihr das leidige Thema in eurer künftiges Leben integrieren könntet.

Empfehlenswert ist eine familientherapeutische Beratung, um das Thema zu behandeln, bevor ihr heiratet oder Kinder bekommt. Es gibt auch sehr gute Literatur zum Thema, die ich dir dazu nennen kann.

Vielen Dank für deine Antwort
Du hast natürlich vollkommen Recht, aus meinem Leben werden die beiden (Ex + Kind) nicht verschwinden. Und die Gewissheit reicht mir eigentlich. Ich möchte das ganze nicht noch ständig vor Augen haben und in MEINER Familie haben die beiden nichts zu suchen. Die Umstände sind ziemlich kompliziert. Aber die absolute Kurzfassung ist, dass sie einen Erzeuger und Zahlvater gesucht hat und ihm nach der Geburt jeglichen Kontakt untersagt hat. Ein Vaterschaftsanfechtungsverfahr en läuft und der Test wird bald gemacht. Es geht hier also nicht um ein bestehendes Vater-Kind-Verhältnis das ich auf biegen und brechen zerstören will. Ich bin da absolut reflektiert und das kleine Wesen, welches seinen Vater nicht mal kennt, weil es ständig neue Männer kennen lernt, kann am wenigsten dafür. Das weiß ich auch.

Was bedeutet "Im Stammbaum kommt es auf jeden Fall vor".. "ideell" gesehen oder wenn wir heiraten, dass es mit in "unserem" Stammbaum auftaucht?

Das das Kind erbberechtigt ist, weiß ich. Das sind auch immer wieder Dinge, die ich meinem Partner sage, weil er es leichter verdrängt. Er will irgendwann einfach zahlen und mit mir glücklich sein. Das ehrt ihn in einer Weise mir gegenüber, befreit ihn aber nicht von sämtlichen Verpflichtungen und auch Rechte die dieses Kind besitzt.

Das es ein Halbgeschwister zu unseren Kindern sein wird, ist auch sehr schwer für mein Herz, ich möchte das nicht, aber es ist nicht rückgängig zu machen.
Was den Unterhalt angeht, den zahlt er momentan nicht, eben wegen dem Verfahren und da er aufgrund seines Schülerstatus zu wenig Einkommen hat, was das Besuchsrecht angeht stimme ich Dir zu. Er hat Umgangsrecht, da ihm damals natürlich auch sofort das Sorgerecht verweigert wurde.
Da er das Kind aber 4 1/2 Jahre nicht gesehen hat, würde erst mal begleiteter Umgang stattfinden - Wenn überhaupt.
Das Kind ist noch zum klein um "sein Recht" selber einzuklagen und die Mutter wird n Teufel tun. Wir werden erst mal den Test abwarten und dann schauen wie es weiter geht. Jahrelangen Kampf um jede Minute werden wir bzw. mein Partner auf keinen Fall machen. Das kostet zu viel Lebensenergie die wir beide aufgrund psychischer Vorbelastungen nicht sowieso schon nur begrenzt haben.

Ich danke Dir vor allem, das Du mich erstens verstehst (das ich bei Null anfangen will) und mich nicht verurteilst. Dass das nicht geht, ist mir natürlich bewusst.
Das zu integrieren ist für mich im Moment absolut schwierig. Ich bin ziemlich hilflos, da mich die ganze Sache sehr belastet. So sehr, dass ich selber momentan von der Schule freigestellt bin. Die Lehrer glauben Dank meiner guten Noten wohl an mich
Familientherapeutische Beratung finde ich sehr gut, klingt aber so, als müsse man das selber bezahlen?!
Wenn Du Literatur zu so was hast, SEHR sehr gerne her damit!
Ich weiß nicht, nach was ich da googlen soll!


Vielen lieben Dank und Gruß!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Mai 2015 um 13:08

Hallo!
Im Stammbuch werden Urkunden abgeheftet und was man da rein macht, bleibt einem selbst überlassen. Im Stammbaum stehen nur die gemeinsamen Kinder der Eheleute.

Was sagt dein Freund dazu dass du sein Kind nicht akzeptierst?
Hätte ein Mann sowas von sich gegeben, hätte man ihn als Unmenschen hingestellt und der Frau die sofortige Trennung nahegelegt.
Aber NUR weil das Kind nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, kann man es behandeln wie man will und verstoßen?!

Ich denke, wenn du Kinder aus vorherigen Beziehungen nicht akzeptieren möchtest, dann solltest Du einen Mann ohne Kinder nehmen. Ich nehme mal an, dass es bei dieser "langen Story" von der Du schreibst, nicht um Probleme mit dem Kind geht sondern mit der Mutter?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Mai 2015 um 13:15
In Antwort auf florina911

Hallo!
Im Stammbuch werden Urkunden abgeheftet und was man da rein macht, bleibt einem selbst überlassen. Im Stammbaum stehen nur die gemeinsamen Kinder der Eheleute.

Was sagt dein Freund dazu dass du sein Kind nicht akzeptierst?
Hätte ein Mann sowas von sich gegeben, hätte man ihn als Unmenschen hingestellt und der Frau die sofortige Trennung nahegelegt.
Aber NUR weil das Kind nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, kann man es behandeln wie man will und verstoßen?!

Ich denke, wenn du Kinder aus vorherigen Beziehungen nicht akzeptieren möchtest, dann solltest Du einen Mann ohne Kinder nehmen. Ich nehme mal an, dass es bei dieser "langen Story" von der Du schreibst, nicht um Probleme mit dem Kind geht sondern mit der Mutter?

..
Es wäre nett, wenn Du es Dir nicht ganz so leicht machen würdest, wenn du die Hintergründe nicht kennst.
Mir ist durchaus bewusst, dass das Kind mit all dem nichts zu tun hat und nichts für sein da-sein kann.
Mein Freund findet es nachvollziehbar, dass ich es "nicht akzeptiere", da er es erstens selber nicht wollte, und 2. selber damit nicht klar käme wenn ich bereits ein Kind mit meinem Ex-Freund hätte.
Wenn man in einer Beziehung ist und sich über die Verhütung einig ist, der eine Part aber schon die ganze Zeit ein Kind wollte und die Verhütung heimlich absetzt, sobald das geschehen ist, dann hat das mit gemeinsamer Familienplanung nichts zu tun. Das hat sie im Übrigen nach meinem Freund noch ein weiteres Mal getan und ist jetzt in der 3. Beziehung. Somit also "alleinerziehende" Mutter mit 2 zahlenden Vätern plus ihr neuer Freund, der den 3 en das Leben ebenfalls finanziert.
Väter waren nie vorgesehen in ihrem Leben. Kinder war das Ziel. Und sorry, sowas kann und werde und muss ich nicht gutheißen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Mai 2015 um 13:22
In Antwort auf aviva_11966502

Vielen Dank für deine Antwort
Du hast natürlich vollkommen Recht, aus meinem Leben werden die beiden (Ex + Kind) nicht verschwinden. Und die Gewissheit reicht mir eigentlich. Ich möchte das ganze nicht noch ständig vor Augen haben und in MEINER Familie haben die beiden nichts zu suchen. Die Umstände sind ziemlich kompliziert. Aber die absolute Kurzfassung ist, dass sie einen Erzeuger und Zahlvater gesucht hat und ihm nach der Geburt jeglichen Kontakt untersagt hat. Ein Vaterschaftsanfechtungsverfahr en läuft und der Test wird bald gemacht. Es geht hier also nicht um ein bestehendes Vater-Kind-Verhältnis das ich auf biegen und brechen zerstören will. Ich bin da absolut reflektiert und das kleine Wesen, welches seinen Vater nicht mal kennt, weil es ständig neue Männer kennen lernt, kann am wenigsten dafür. Das weiß ich auch.

Was bedeutet "Im Stammbaum kommt es auf jeden Fall vor".. "ideell" gesehen oder wenn wir heiraten, dass es mit in "unserem" Stammbaum auftaucht?

Das das Kind erbberechtigt ist, weiß ich. Das sind auch immer wieder Dinge, die ich meinem Partner sage, weil er es leichter verdrängt. Er will irgendwann einfach zahlen und mit mir glücklich sein. Das ehrt ihn in einer Weise mir gegenüber, befreit ihn aber nicht von sämtlichen Verpflichtungen und auch Rechte die dieses Kind besitzt.

Das es ein Halbgeschwister zu unseren Kindern sein wird, ist auch sehr schwer für mein Herz, ich möchte das nicht, aber es ist nicht rückgängig zu machen.
Was den Unterhalt angeht, den zahlt er momentan nicht, eben wegen dem Verfahren und da er aufgrund seines Schülerstatus zu wenig Einkommen hat, was das Besuchsrecht angeht stimme ich Dir zu. Er hat Umgangsrecht, da ihm damals natürlich auch sofort das Sorgerecht verweigert wurde.
Da er das Kind aber 4 1/2 Jahre nicht gesehen hat, würde erst mal begleiteter Umgang stattfinden - Wenn überhaupt.
Das Kind ist noch zum klein um "sein Recht" selber einzuklagen und die Mutter wird n Teufel tun. Wir werden erst mal den Test abwarten und dann schauen wie es weiter geht. Jahrelangen Kampf um jede Minute werden wir bzw. mein Partner auf keinen Fall machen. Das kostet zu viel Lebensenergie die wir beide aufgrund psychischer Vorbelastungen nicht sowieso schon nur begrenzt haben.

Ich danke Dir vor allem, das Du mich erstens verstehst (das ich bei Null anfangen will) und mich nicht verurteilst. Dass das nicht geht, ist mir natürlich bewusst.
Das zu integrieren ist für mich im Moment absolut schwierig. Ich bin ziemlich hilflos, da mich die ganze Sache sehr belastet. So sehr, dass ich selber momentan von der Schule freigestellt bin. Die Lehrer glauben Dank meiner guten Noten wohl an mich
Familientherapeutische Beratung finde ich sehr gut, klingt aber so, als müsse man das selber bezahlen?!
Wenn Du Literatur zu so was hast, SEHR sehr gerne her damit!
Ich weiß nicht, nach was ich da googlen soll!


Vielen lieben Dank und Gruß!

Wenn sie einen Zahlvater gesucht hätte,
würde sie doch niemanden mit Schülerstatus nehmen?!
Aber gut, es gibt solche Damen, ausgeschlossen ist es nicht.
Ich glaube aber kaum, dass es für Dich einfacher wäre, wenn er ein Kind aus einer glücklichen Beziehung hätte, vielleicht sogar ein Wunschkind. Das würde Dich eher noch viel mehr belasten.

Wenn sich herausstellt, dass es sein Kind ist, wird ihn das emotional belasten und er wird es nicht ausblenden können. Spätestens wenn ihr ein Kind bekommen solltet, wird es extrem schwierig für ihn emotional.

Vor allem glaube ich auch dass es einen Menschen grundsätzlich sehr kränkt wenn der Partner das eigene Kind ablehnt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Mai 2015 um 13:23
In Antwort auf aviva_11966502

Vielen Dank für deine Antwort
Du hast natürlich vollkommen Recht, aus meinem Leben werden die beiden (Ex + Kind) nicht verschwinden. Und die Gewissheit reicht mir eigentlich. Ich möchte das ganze nicht noch ständig vor Augen haben und in MEINER Familie haben die beiden nichts zu suchen. Die Umstände sind ziemlich kompliziert. Aber die absolute Kurzfassung ist, dass sie einen Erzeuger und Zahlvater gesucht hat und ihm nach der Geburt jeglichen Kontakt untersagt hat. Ein Vaterschaftsanfechtungsverfahr en läuft und der Test wird bald gemacht. Es geht hier also nicht um ein bestehendes Vater-Kind-Verhältnis das ich auf biegen und brechen zerstören will. Ich bin da absolut reflektiert und das kleine Wesen, welches seinen Vater nicht mal kennt, weil es ständig neue Männer kennen lernt, kann am wenigsten dafür. Das weiß ich auch.

Was bedeutet "Im Stammbaum kommt es auf jeden Fall vor".. "ideell" gesehen oder wenn wir heiraten, dass es mit in "unserem" Stammbaum auftaucht?

Das das Kind erbberechtigt ist, weiß ich. Das sind auch immer wieder Dinge, die ich meinem Partner sage, weil er es leichter verdrängt. Er will irgendwann einfach zahlen und mit mir glücklich sein. Das ehrt ihn in einer Weise mir gegenüber, befreit ihn aber nicht von sämtlichen Verpflichtungen und auch Rechte die dieses Kind besitzt.

Das es ein Halbgeschwister zu unseren Kindern sein wird, ist auch sehr schwer für mein Herz, ich möchte das nicht, aber es ist nicht rückgängig zu machen.
Was den Unterhalt angeht, den zahlt er momentan nicht, eben wegen dem Verfahren und da er aufgrund seines Schülerstatus zu wenig Einkommen hat, was das Besuchsrecht angeht stimme ich Dir zu. Er hat Umgangsrecht, da ihm damals natürlich auch sofort das Sorgerecht verweigert wurde.
Da er das Kind aber 4 1/2 Jahre nicht gesehen hat, würde erst mal begleiteter Umgang stattfinden - Wenn überhaupt.
Das Kind ist noch zum klein um "sein Recht" selber einzuklagen und die Mutter wird n Teufel tun. Wir werden erst mal den Test abwarten und dann schauen wie es weiter geht. Jahrelangen Kampf um jede Minute werden wir bzw. mein Partner auf keinen Fall machen. Das kostet zu viel Lebensenergie die wir beide aufgrund psychischer Vorbelastungen nicht sowieso schon nur begrenzt haben.

Ich danke Dir vor allem, das Du mich erstens verstehst (das ich bei Null anfangen will) und mich nicht verurteilst. Dass das nicht geht, ist mir natürlich bewusst.
Das zu integrieren ist für mich im Moment absolut schwierig. Ich bin ziemlich hilflos, da mich die ganze Sache sehr belastet. So sehr, dass ich selber momentan von der Schule freigestellt bin. Die Lehrer glauben Dank meiner guten Noten wohl an mich
Familientherapeutische Beratung finde ich sehr gut, klingt aber so, als müsse man das selber bezahlen?!
Wenn Du Literatur zu so was hast, SEHR sehr gerne her damit!
Ich weiß nicht, nach was ich da googlen soll!


Vielen lieben Dank und Gruß!

Therapeutische Hilfe
Ich kann dich sehr gut verstehen, weil ich mich in deine Situation reindenken kann und zweitens ein paar Beispiel in meinem Umfeld seit Jahren beobachte, welche Leiden und inneren Kämpfe mit solchen Konstellationen verbunden sein können.

"Ich möchte das ganze nicht noch ständig vor Augen haben und in MEINER Familie haben die beiden nichts zu suchen."

Du möchtest dieses Kapitel aus deinem Leben vollständig raushaben.

"Was bedeutet "Im Stammbaum kommt es auf jeden Fall vor".. "ideell" gesehen oder wenn wir heiraten, dass es mit in "unserem" Stammbaum auftaucht?"

In jedem Fall kommen das Kind und seine Mutter namentlich darin vor, wenn ihr heiratet oder wenn ihr nur gemeinsam Kinder habt. Der Stammbaum ist die Abfolge der Vorfahren und Nachkommen. Der Familienstammbaum ist auch bei Erbschaften wichtig. Ich meinte, Stammbaum, nicht Stammbuch.

"Das es ein Halbgeschwister zu unseren Kindern sein wird, ist auch sehr schwer für mein Herz, ich möchte das nicht, aber es ist nicht rückgängig zu machen."

Dabei ist nicht nur dein Wunsch ausschlaggebend. Auch die Kinder selber haben legitime Wünsche.

"Das zu integrieren ist für mich im Moment absolut schwierig. Ich bin ziemlich hilflos, da mich die ganze Sache sehr belastet. So sehr, dass ich selber momentan von der Schule freigestellt bin."

Wenn ihr beide noch Schüler seid, warum wollt ihr jetzt schon konkrete Familiengründungspläne machen? Wäre es nicht sinnvoller, erst mal die Ausbildung abzuschließen, ein Einkommen zu haben und innerlich zu reifen? Das erleichtert vieles. Ich denke, dass ihr wahrscheinlich noch sehr jung seid.

"Familientherapeutische Beratung finde ich sehr gut, klingt aber so, als müsse man das selber bezahlen?!"

Als Schüler finde ich das noch sehr früh, aber wenn ihr wirklich Pläne habt, eine Familie zu gründen, dann solltet ihr eine solche Beratung in Anspruch nehmen. Denn mit Familie muss man eine gewisse eigene Stabilität haben, es kommen genügend Alltagsprobleme und Belastungen noch hinzu, und das Alte, Ungelöste schwelt im Untergrund. Es gibt auch Therapeuten, die von den Krankenkassen bezahlt werden, aber sie selber zu bezahlen ist meines Erachtens immer noch billiger als später eine Trennung, Scheidung oder Arbeitsunfähigkeit aufgrund schwerer psychischer Probleme.

Was ich gelesen habe zu dem Thema der Patchwork Familien ist sehr gut behandelt in dem Buch "Virginia Satir, Kommunikation, Selbstwert, Kongruenz" Junfermann Verlag Paderborn 2010, besonders Kapitel 12.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Mai 2015 um 14:00
In Antwort auf florina911

Wenn sie einen Zahlvater gesucht hätte,
würde sie doch niemanden mit Schülerstatus nehmen?!
Aber gut, es gibt solche Damen, ausgeschlossen ist es nicht.
Ich glaube aber kaum, dass es für Dich einfacher wäre, wenn er ein Kind aus einer glücklichen Beziehung hätte, vielleicht sogar ein Wunschkind. Das würde Dich eher noch viel mehr belasten.

Wenn sich herausstellt, dass es sein Kind ist, wird ihn das emotional belasten und er wird es nicht ausblenden können. Spätestens wenn ihr ein Kind bekommen solltet, wird es extrem schwierig für ihn emotional.

Vor allem glaube ich auch dass es einen Menschen grundsätzlich sehr kränkt wenn der Partner das eigene Kind ablehnt.

Blöde Überschrift immer...
Er hat aktuell Schülerstatus, steht aber in jedem Fach 1. Kommt vom Gymnasium.
Wenn der Unterhaltsvorschuss "fertig" ist, hat er wahrscheinlich n Guten Job, da kommt's ja auch auf 1-2 Jahre nicht an, sie hat erst mal genug Leute, die ihr Leben finanzieren. Eltern passen jedes WE auf Kinder auf, während sie mit ihrem Freund Köln, Holland, oder sonstige Orte mit Wellness unsicher macht. Schlecht geht es ihr jedenfalls nicht .
Ob es für mich einfacher wäre, wenn es "glücklich" entstanden wäre würde ich so beantworten:
Wahrscheinlich hätte er dann ganz normal Kontakt zum Kind, und man würde die beiden auch als Duo ansehen und wahrscheinlich hätte ich mich dann weit vorher so distanziert, dass es zum verlieben gar nicht gekommen wäre.
So schätze ich die Situation ein, da es aber anders ist und dieses Kind eher wie ein negativer, aufgrund der Umstände) Schleier auf unserer Beziehung liegt, kann man das natürlich nicht genau sagen.
Es war ja eigentlich nie präsent, bis ich dann relativ zu Anfang unserer Beziehung gesagt habe, da muss in irgendeiner Richtung was passieren. Kontakt wurde versucht aufzunehmen, von ihrer Seite alles mit ziemlich naiver Ausdrucksweise abgelehnt und jetzt gibts nen anderen Weg.

Was das gekränkt sein angeht: Ich bin mir zu 100 % sicher, das er nicht gekränkt ist. Er fühlt für dieses Kind nichts. Er hat es nach der Geburt einmal auf dem Arm haben dürfen. Das war es. Er kennt es nicht, er hat keine Vatergefühle. Daher ist es ihm quasi egal was ich denke. Er kann alles von verstehen.

Was die Zukunft mit uns angeht und unsere eigenen Kinder, ja... wahrscheinlich wird es ihn in gewisser weise, wenn auch nicht immer, belasten. Vielleicht aber auch nicht weil er sich denkt "endlich habe ich eine EIGENE Familie mit der Frau die ich liebe".
Er ist so ein Typ. Er vergöttert mich. Er würde alles tun um dieses Kind ungeschehen zu machen.
Insofern bin ich wahrscheinlich die Einzige von und mit Komplexen bzgl. eigener Kinder.

Wo ich eher das Problem sehe, ist das "mein" Kind immer dem anderen nachstehen wird, man muss es pragmatisch sehen, der Unterhalt wird geteilt aber das ältere Kind bekommt anteilig mehr.
Das "nervt"mich. Es ist ja eigentlich IHR Kind, SIE hat sich GANZ ALLEINE dafür entschieden.
Klar kennen wir alle die Verhütungsmethoden. Aber wenn man Absprachen trifft, hat man sich daran zu halten. Sie hat es mutwillig drauf angelegt. Man könnte genauso sagen, wenn er mit Kondom verhütet hätte, und sie hätte es partout gewollt, gibts auch da Möglichkeiten. Der Kinderwunsch ging ganz allein von ihr aus. Das macht mich so wütend.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Mai 2015 um 14:12
In Antwort auf petrabaur

Therapeutische Hilfe
Ich kann dich sehr gut verstehen, weil ich mich in deine Situation reindenken kann und zweitens ein paar Beispiel in meinem Umfeld seit Jahren beobachte, welche Leiden und inneren Kämpfe mit solchen Konstellationen verbunden sein können.

"Ich möchte das ganze nicht noch ständig vor Augen haben und in MEINER Familie haben die beiden nichts zu suchen."

Du möchtest dieses Kapitel aus deinem Leben vollständig raushaben.

"Was bedeutet "Im Stammbaum kommt es auf jeden Fall vor".. "ideell" gesehen oder wenn wir heiraten, dass es mit in "unserem" Stammbaum auftaucht?"

In jedem Fall kommen das Kind und seine Mutter namentlich darin vor, wenn ihr heiratet oder wenn ihr nur gemeinsam Kinder habt. Der Stammbaum ist die Abfolge der Vorfahren und Nachkommen. Der Familienstammbaum ist auch bei Erbschaften wichtig. Ich meinte, Stammbaum, nicht Stammbuch.

"Das es ein Halbgeschwister zu unseren Kindern sein wird, ist auch sehr schwer für mein Herz, ich möchte das nicht, aber es ist nicht rückgängig zu machen."

Dabei ist nicht nur dein Wunsch ausschlaggebend. Auch die Kinder selber haben legitime Wünsche.

"Das zu integrieren ist für mich im Moment absolut schwierig. Ich bin ziemlich hilflos, da mich die ganze Sache sehr belastet. So sehr, dass ich selber momentan von der Schule freigestellt bin."

Wenn ihr beide noch Schüler seid, warum wollt ihr jetzt schon konkrete Familiengründungspläne machen? Wäre es nicht sinnvoller, erst mal die Ausbildung abzuschließen, ein Einkommen zu haben und innerlich zu reifen? Das erleichtert vieles. Ich denke, dass ihr wahrscheinlich noch sehr jung seid.

"Familientherapeutische Beratung finde ich sehr gut, klingt aber so, als müsse man das selber bezahlen?!"

Als Schüler finde ich das noch sehr früh, aber wenn ihr wirklich Pläne habt, eine Familie zu gründen, dann solltet ihr eine solche Beratung in Anspruch nehmen. Denn mit Familie muss man eine gewisse eigene Stabilität haben, es kommen genügend Alltagsprobleme und Belastungen noch hinzu, und das Alte, Ungelöste schwelt im Untergrund. Es gibt auch Therapeuten, die von den Krankenkassen bezahlt werden, aber sie selber zu bezahlen ist meines Erachtens immer noch billiger als später eine Trennung, Scheidung oder Arbeitsunfähigkeit aufgrund schwerer psychischer Probleme.

Was ich gelesen habe zu dem Thema der Patchwork Familien ist sehr gut behandelt in dem Buch "Virginia Satir, Kommunikation, Selbstwert, Kongruenz" Junfermann Verlag Paderborn 2010, besonders Kapitel 12.

..
Das macht mir jetzt schon Magengrummeln ,das die da wirklich auftauchen.... Das ist MEINE Familie und da haben, so böse das klingt, weder die Ex, noch dieses Kind was drin zu suchen. Das klingt so egoistisch, aber ich bin sicher, du verstehst wie ich das meine und wie viele Emotionen dahinter stecken.

Wir sind beide Schüler, weil wir unsere Schule nachholen. Er ist 22, ich 24.
Aber nicht aufgrund von Dummheit in der Jugend sondern weil wir beide schwere Familienverhältnisse hatten/haben und auch gesundheitliche Probleme (bei mir sind es Angstattacken..)
Somit sind wir zwar jung, aber nicht mehr 16
Was die Familienplanung angeht.
Tja, wie soll ich es sagen. Wir leben beide zusammen, arbeiten beide, gehen zur Schule, und haben auch was Struktur und Finanzen angeht alles im Griff.. Sicherlich wird die Schule erst mal beendet (nächste Jahr im Sommer) und dann beruflich weiter gesehen.
Ich bin ganz ehrlich: Ich hab schon innerlich nen Konkurrenzdruck. Alles um mich herum wird Mutter, dann diese Frau, die mir was vorweggenommen hat, ein Kind mit meinem Mann. Ich habe das Gefühl, sie hat auf biologische weise ein stärkeres Band zu ihm, als ich. Auch wenn er mir immer wieder versucht diese Ängste zu nehmen, es klappt (bisher) noch nicht.
Ich will nicht sagen "Ich krieg jetzt ganz schnell ein Kind damit wir das auch endlich haben und "quit" sind"... aber vom Gefühl her fühlt es sich so an.
Ich möchte ja jetzt nicht unbedingt morgen schwanger werden. Aber ich möchte mich im Vorhinein über alles informieren um gewappnet zu sein, für die Dinge die da kommen.
Er schweigt das Thema ziemlich tot aufgrund der ganzen Sache. Er sagt mir zwar hin und wieder das er unbedingt eine Familie mit MIR will, aber es kommt eher so gezwungen rüber, als müsse er mir das sagen damit ich weniger durch die andere Sache belastet werde. Ich bin mir auch ganz sicher das er das will, nur halt jetzt nicht.
Wie soll ich das beschreiben. Er denkt sich halt, scheiße, da ist damals mächtig was schief gelaufen, jetzt muss ich erstmal die Voraussetzungen schaffen um 2 Kinder zu versorgen. Voraussetzungen schaffen finde ich grundsätzlich sehr vorbildlich. Aber ich hab halt das Gefühl, damals war er naiv und jetzt passt er besser auf und ich bin diejenige die jetzt abwarten darf, weil er sich ein 2. Kind nicht leisten kann. Das tut mir weh.
Ich bin mir ziemlich sicher, würde er mir öfter sagen, das ihm eine Familie mit mir wichtig ist und dem nicht so häufig aus dem Weg gehen, würde es mir leichter fallen zu warten. Ich hoffe ich konnte Dir verständlich erklären was ich meine!
Ich möchte kein Kind erzwingen. Ich möchte das es von beiden aus vollem Herzen gewollt ist.


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Mai 2015 um 15:20
In Antwort auf aviva_11966502

..
Das macht mir jetzt schon Magengrummeln ,das die da wirklich auftauchen.... Das ist MEINE Familie und da haben, so böse das klingt, weder die Ex, noch dieses Kind was drin zu suchen. Das klingt so egoistisch, aber ich bin sicher, du verstehst wie ich das meine und wie viele Emotionen dahinter stecken.

Wir sind beide Schüler, weil wir unsere Schule nachholen. Er ist 22, ich 24.
Aber nicht aufgrund von Dummheit in der Jugend sondern weil wir beide schwere Familienverhältnisse hatten/haben und auch gesundheitliche Probleme (bei mir sind es Angstattacken..)
Somit sind wir zwar jung, aber nicht mehr 16
Was die Familienplanung angeht.
Tja, wie soll ich es sagen. Wir leben beide zusammen, arbeiten beide, gehen zur Schule, und haben auch was Struktur und Finanzen angeht alles im Griff.. Sicherlich wird die Schule erst mal beendet (nächste Jahr im Sommer) und dann beruflich weiter gesehen.
Ich bin ganz ehrlich: Ich hab schon innerlich nen Konkurrenzdruck. Alles um mich herum wird Mutter, dann diese Frau, die mir was vorweggenommen hat, ein Kind mit meinem Mann. Ich habe das Gefühl, sie hat auf biologische weise ein stärkeres Band zu ihm, als ich. Auch wenn er mir immer wieder versucht diese Ängste zu nehmen, es klappt (bisher) noch nicht.
Ich will nicht sagen "Ich krieg jetzt ganz schnell ein Kind damit wir das auch endlich haben und "quit" sind"... aber vom Gefühl her fühlt es sich so an.
Ich möchte ja jetzt nicht unbedingt morgen schwanger werden. Aber ich möchte mich im Vorhinein über alles informieren um gewappnet zu sein, für die Dinge die da kommen.
Er schweigt das Thema ziemlich tot aufgrund der ganzen Sache. Er sagt mir zwar hin und wieder das er unbedingt eine Familie mit MIR will, aber es kommt eher so gezwungen rüber, als müsse er mir das sagen damit ich weniger durch die andere Sache belastet werde. Ich bin mir auch ganz sicher das er das will, nur halt jetzt nicht.
Wie soll ich das beschreiben. Er denkt sich halt, scheiße, da ist damals mächtig was schief gelaufen, jetzt muss ich erstmal die Voraussetzungen schaffen um 2 Kinder zu versorgen. Voraussetzungen schaffen finde ich grundsätzlich sehr vorbildlich. Aber ich hab halt das Gefühl, damals war er naiv und jetzt passt er besser auf und ich bin diejenige die jetzt abwarten darf, weil er sich ein 2. Kind nicht leisten kann. Das tut mir weh.
Ich bin mir ziemlich sicher, würde er mir öfter sagen, das ihm eine Familie mit mir wichtig ist und dem nicht so häufig aus dem Weg gehen, würde es mir leichter fallen zu warten. Ich hoffe ich konnte Dir verständlich erklären was ich meine!
Ich möchte kein Kind erzwingen. Ich möchte das es von beiden aus vollem Herzen gewollt ist.


Druck erzeugt Rückzug
Das macht mir jetzt schon Magengrummeln ,das die da wirklich auftauchen.... Das ist MEINE Familie und da haben, so böse das klingt, weder die Ex, noch dieses Kind was drin zu suchen. Das klingt so egoistisch, aber ich bin sicher, du verstehst wie ich das meine und wie viele Emotionen dahinter stecken.

Ich habe den Eindruck, dass du enorm gegen diese Vorgeschichte, die Frau und das Kind kämpfst um sie loszuwerden. Aber genau dieser starke Wunsch sie loszuwerden, bindet dich ständig an sie und verschlingt deine Kräfte. Du kannst sie lebenslang nicht loswerden, das ist das Dilemma.

nicht aufgrund von Dummheit in der Jugend sondern weil wir beide schwere Familienverhältnisse hatten/haben und auch gesundheitliche Probleme (bei mir sind es Angstattacken..)

Das wäre ein wichtiger Grund, mit therapeutischer Hilfe Probleme aufzuarbeiten.

Ich bin ganz ehrlich: Ich hab schon innerlich nen Konkurrenzdruck. Alles um mich herum wird Mutter,
Was meinst du, ist das ein vernünftiger Grund, ein Kind in die Welt zu setzen?

dann diese Frau, die mir was vorweggenommen hat, ein Kind mit meinem Mann. Ich habe das Gefühl, sie hat auf biologische weise ein stärkeres Band zu ihm, als ich. Auch wenn er mir immer wieder versucht diese Ängste zu nehmen, es klappt (bisher) noch nicht. Ich will nicht sagen "Ich krieg jetzt ganz schnell ein Kind damit wir das auch endlich haben und "quit" sind"... aber vom Gefühl her fühlt es sich so an.

Ja, das ist eine Tatsache, dass sie im Moment die stärkere biologische Bindung zu ihm hat. Und wenn du auch ein Kind mit ihm hättest, wärt ihr 1:1 unentschieden, und dann hättest du den Mann immer noch nicht alleine.
Übrigens fällt mir schon auf, dass du der Frau quasi die Alleinschuld gibst und deinen Partner entlasten willst. Aber er war zu 50% daran beteiligt!

Er schweigt das Thema ziemlich tot aufgrund der ganzen Sache.

Das ist auch eine Art der uangenehmen Sache aus dem Weg zu gehen totschweigen.

Er sagt mir zwar hin und wieder das er unbedingt eine Familie mit MIR will, aber es kommt eher so gezwungen rüber, als müsse er mir das sagen damit ich weniger durch die andere Sache belastet werde.

Kann es sein dass er sagt das was du hören willst, um dich damit zu beruhigen und du spürst dass er dich nur beschwichtigen will, aber es nicht wirklich von sich aus wünscht? So hört sich das an.

Ich bin mir auch ganz sicher das er das will, nur halt jetzt nicht.
Wie soll ich das beschreiben. Er denkt sich halt, scheiße, da ist damals mächtig was schief gelaufen, jetzt muss ich erstmal die Voraussetzungen schaffen um 2 Kinder zu versorgen. Voraussetzungen schaffen finde ich grundsätzlich sehr vorbildlich. Aber ich hab halt das Gefühl, damals war er naiv und jetzt passt er besser auf und ich bin diejenige die jetzt abwarten darf, weil er sich ein 2. Kind nicht leisten kann. Das tut mir weh.

Immerhin ist das ein sehr positiver Reifeschritt wenn er aus seinem Versagen gelernt hat, zuerst zu überlegen bevor er Tatsachen schafft die lebenslange Folgen haben. Das würde ich positiv bewerten. Das kommt dir auch langfristig zu Gute. Es ist gefährlich, bei Entscheidungen viel Rücksicht auf die Ängste, Zwänge, Sehnsüchte eines anderen zu hören. Mit deinen sehr schwierigen Emotionen musst du letztlich selber fertig werden, die liegen in deiner Verantwortung. Du bestimmst wie viele Gedanken du an diese Frau und das Kind verschwendest, du bist letztlich selber für deine Gefühle verantwortlich.

Ich bin mir ziemlich sicher, würde er mir öfter sagen, das ihm eine Familie mit mir wichtig ist und dem nicht so häufig aus dem Weg gehen, würde es mir leichter fallen zu warten. Ich hoffe ich konnte Dir verständlich erklären was ich meine!

Anders gesagt, er empfindet den Druck von dir, und geht auf Rückzug normale Reaktion.

Ich möchte kein Kind erzwingen. Ich möchte das es von beiden aus vollem Herzen gewollt ist.

Dann brauchst du Geduld abzuwarten bis ihre einige Probleme gelöst und bewältigt habt. In ein paar Jahren bist du noch längst nicht zu alt um Kinder zu haben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
20. Mai 2015 um 12:13
In Antwort auf aviva_11966502

..
Es wäre nett, wenn Du es Dir nicht ganz so leicht machen würdest, wenn du die Hintergründe nicht kennst.
Mir ist durchaus bewusst, dass das Kind mit all dem nichts zu tun hat und nichts für sein da-sein kann.
Mein Freund findet es nachvollziehbar, dass ich es "nicht akzeptiere", da er es erstens selber nicht wollte, und 2. selber damit nicht klar käme wenn ich bereits ein Kind mit meinem Ex-Freund hätte.
Wenn man in einer Beziehung ist und sich über die Verhütung einig ist, der eine Part aber schon die ganze Zeit ein Kind wollte und die Verhütung heimlich absetzt, sobald das geschehen ist, dann hat das mit gemeinsamer Familienplanung nichts zu tun. Das hat sie im Übrigen nach meinem Freund noch ein weiteres Mal getan und ist jetzt in der 3. Beziehung. Somit also "alleinerziehende" Mutter mit 2 zahlenden Vätern plus ihr neuer Freund, der den 3 en das Leben ebenfalls finanziert.
Väter waren nie vorgesehen in ihrem Leben. Kinder war das Ziel. Und sorry, sowas kann und werde und muss ich nicht gutheißen.

Du betonst immer, WIE das Kind entstanden ist...
aber das ist ja letztlich in Bezug auf das KIND egal. Hier macht es Sinn, die Dame zu verachten - aber nicht das Kind.
Oder würdest Du Dein Kind anders behandeln weil es durch ein Linken deines Ex entstanden ist? Indem er meinetwegen das Kondom zuvor durchlöchert hat?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
20. Mai 2015 um 12:28
In Antwort auf aviva_11966502

Blöde Überschrift immer...
Er hat aktuell Schülerstatus, steht aber in jedem Fach 1. Kommt vom Gymnasium.
Wenn der Unterhaltsvorschuss "fertig" ist, hat er wahrscheinlich n Guten Job, da kommt's ja auch auf 1-2 Jahre nicht an, sie hat erst mal genug Leute, die ihr Leben finanzieren. Eltern passen jedes WE auf Kinder auf, während sie mit ihrem Freund Köln, Holland, oder sonstige Orte mit Wellness unsicher macht. Schlecht geht es ihr jedenfalls nicht .
Ob es für mich einfacher wäre, wenn es "glücklich" entstanden wäre würde ich so beantworten:
Wahrscheinlich hätte er dann ganz normal Kontakt zum Kind, und man würde die beiden auch als Duo ansehen und wahrscheinlich hätte ich mich dann weit vorher so distanziert, dass es zum verlieben gar nicht gekommen wäre.
So schätze ich die Situation ein, da es aber anders ist und dieses Kind eher wie ein negativer, aufgrund der Umstände) Schleier auf unserer Beziehung liegt, kann man das natürlich nicht genau sagen.
Es war ja eigentlich nie präsent, bis ich dann relativ zu Anfang unserer Beziehung gesagt habe, da muss in irgendeiner Richtung was passieren. Kontakt wurde versucht aufzunehmen, von ihrer Seite alles mit ziemlich naiver Ausdrucksweise abgelehnt und jetzt gibts nen anderen Weg.

Was das gekränkt sein angeht: Ich bin mir zu 100 % sicher, das er nicht gekränkt ist. Er fühlt für dieses Kind nichts. Er hat es nach der Geburt einmal auf dem Arm haben dürfen. Das war es. Er kennt es nicht, er hat keine Vatergefühle. Daher ist es ihm quasi egal was ich denke. Er kann alles von verstehen.

Was die Zukunft mit uns angeht und unsere eigenen Kinder, ja... wahrscheinlich wird es ihn in gewisser weise, wenn auch nicht immer, belasten. Vielleicht aber auch nicht weil er sich denkt "endlich habe ich eine EIGENE Familie mit der Frau die ich liebe".
Er ist so ein Typ. Er vergöttert mich. Er würde alles tun um dieses Kind ungeschehen zu machen.
Insofern bin ich wahrscheinlich die Einzige von und mit Komplexen bzgl. eigener Kinder.

Wo ich eher das Problem sehe, ist das "mein" Kind immer dem anderen nachstehen wird, man muss es pragmatisch sehen, der Unterhalt wird geteilt aber das ältere Kind bekommt anteilig mehr.
Das "nervt"mich. Es ist ja eigentlich IHR Kind, SIE hat sich GANZ ALLEINE dafür entschieden.
Klar kennen wir alle die Verhütungsmethoden. Aber wenn man Absprachen trifft, hat man sich daran zu halten. Sie hat es mutwillig drauf angelegt. Man könnte genauso sagen, wenn er mit Kondom verhütet hätte, und sie hätte es partout gewollt, gibts auch da Möglichkeiten. Der Kinderwunsch ging ganz allein von ihr aus. Das macht mich so wütend.

Ich glaube,
dass ein emotional normal "funktionierender" Mensch niemals sein Kind ausblenden kann weil der andere Elternteil blöd ist/war, die Umstände ungünstig etc.!

Und zum Argument "er hatte es nur einmal auf dem Arm": wenn es so einfach wäre, kämen alle Eltern sofort über den Tod ihres Neugeborenen direkt nach der Geburt hinweg (zumindest wenn es ungewollt war).
Ich glaube dass solche Gefühle viel komplexer sind und sich alles nicht so rational erklären läßt, wie Du es gerade versuchst.

Was den Unterhalt betrifft, finde ich es ebenfalls nicht fair (ich persönlich finde ohnehin das gesamte Unterhaltsgesetz nicht fair).
Allerdings weiß ich nicht, welcher Unterhalt geteilt werden soll, wie Du schreibst?
Bar-Unterhaltspflichtig wird er euren Kindern erst, wenn ihr euch trennen würdet. Vorher ist er nur dem Kind barunterhaltspflichtig und da ist dann nichts zum teilen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
20. Mai 2015 um 12:29
In Antwort auf florina911

Du betonst immer, WIE das Kind entstanden ist...
aber das ist ja letztlich in Bezug auf das KIND egal. Hier macht es Sinn, die Dame zu verachten - aber nicht das Kind.
Oder würdest Du Dein Kind anders behandeln weil es durch ein Linken deines Ex entstanden ist? Indem er meinetwegen das Kondom zuvor durchlöchert hat?

Das
Das Kind nichts dafür kann, habe ich schon mehrfach erwähnt.
Und nur weil ich nicht will, dass es bei UNS irgendwie auftaucht, heißt es ja nicht, dass ich dem Kind irgendwie böse bin.
Es kennt mich ja ebenso nicht. Es könnte ebenfalls sagen, es möchte mit mir nix zu tun haben... trotzdem bin ich die neue Lebengefährtin von seinem Papa. Das ist doch legitim. Würde es vor der Tür stehen (was mit 4 1/2 eher unwahrscheinlich ist), würde ich es trotzdem herzlich begrüßen. Es ist eher genauso eine arme Sau wie der Vater, ich, seine Halbschwester, etc, pp...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
20. Mai 2015 um 12:29
In Antwort auf aviva_11966502

Das
Das Kind nichts dafür kann, habe ich schon mehrfach erwähnt.
Und nur weil ich nicht will, dass es bei UNS irgendwie auftaucht, heißt es ja nicht, dass ich dem Kind irgendwie böse bin.
Es kennt mich ja ebenso nicht. Es könnte ebenfalls sagen, es möchte mit mir nix zu tun haben... trotzdem bin ich die neue Lebengefährtin von seinem Papa. Das ist doch legitim. Würde es vor der Tür stehen (was mit 4 1/2 eher unwahrscheinlich ist), würde ich es trotzdem herzlich begrüßen. Es ist eher genauso eine arme Sau wie der Vater, ich, seine Halbschwester, etc, pp...

..
Im Übrigen kann man das mit eigenen Kindern nicht vergleichen.... das hinkt wirklich n bisschen....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
21. Mai 2015 um 11:25
In Antwort auf florina911

Ich glaube,
dass ein emotional normal "funktionierender" Mensch niemals sein Kind ausblenden kann weil der andere Elternteil blöd ist/war, die Umstände ungünstig etc.!

Und zum Argument "er hatte es nur einmal auf dem Arm": wenn es so einfach wäre, kämen alle Eltern sofort über den Tod ihres Neugeborenen direkt nach der Geburt hinweg (zumindest wenn es ungewollt war).
Ich glaube dass solche Gefühle viel komplexer sind und sich alles nicht so rational erklären läßt, wie Du es gerade versuchst.

Was den Unterhalt betrifft, finde ich es ebenfalls nicht fair (ich persönlich finde ohnehin das gesamte Unterhaltsgesetz nicht fair).
Allerdings weiß ich nicht, welcher Unterhalt geteilt werden soll, wie Du schreibst?
Bar-Unterhaltspflichtig wird er euren Kindern erst, wenn ihr euch trennen würdet. Vorher ist er nur dem Kind barunterhaltspflichtig und da ist dann nichts zum teilen.

... oder
es befinden sich ja auch manche Eltern nach einer Abtreibung in einem Gefühlschaos, obwohl die Schwangerschaft unerwünscht war und man das Kind niemals gesehen oder gespürt hat.

Auch wenn es zwischen Männern und Frauen da gefühlsmäßig Unterschiede gibt, wird niemand über ein Kind komplett hinwegsehen können emotional. Und allein durch den Untrerhalt wird man monatlich daran erinnert.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. Mai 2015 um 15:14
In Antwort auf florina911

Ich glaube,
dass ein emotional normal "funktionierender" Mensch niemals sein Kind ausblenden kann weil der andere Elternteil blöd ist/war, die Umstände ungünstig etc.!

Und zum Argument "er hatte es nur einmal auf dem Arm": wenn es so einfach wäre, kämen alle Eltern sofort über den Tod ihres Neugeborenen direkt nach der Geburt hinweg (zumindest wenn es ungewollt war).
Ich glaube dass solche Gefühle viel komplexer sind und sich alles nicht so rational erklären läßt, wie Du es gerade versuchst.

Was den Unterhalt betrifft, finde ich es ebenfalls nicht fair (ich persönlich finde ohnehin das gesamte Unterhaltsgesetz nicht fair).
Allerdings weiß ich nicht, welcher Unterhalt geteilt werden soll, wie Du schreibst?
Bar-Unterhaltspflichtig wird er euren Kindern erst, wenn ihr euch trennen würdet. Vorher ist er nur dem Kind barunterhaltspflichtig und da ist dann nichts zum teilen.

..
Ich gebe Dir da schon recht. Das ist ja auch mein Problem.
Also er macht mir schon glaubhaft, dass er mich verstehen kann, es ihm nicht anders gehen würde, er es mir nicht übel nimmt, dass ich das alles nicht akzeptieren kann, gerade als Frau und gerade weil er weiß das es für mich schwierig werden wird, eine Schwangerschaft zu überstehen etc.
Jedoch bin ich auch deiner Ansicht, dass man da eben emotional nicht drüber hinweg schauen kann. Nicht mal ICH kann es, obwohl es weder mein Kind ist, noch kenne ich es oder sonst was. Er ist ja quasi der "Betroffene". Der Test wurde jetzt am Donnerstag gemacht und wir warten aufs Ergebnis.
Es ist schwierig. Wie du schon sagst, es gibt Leute, die wünschen sich kein Kind, aber wenn es dann doch abgeht, sind sie traurig.
Er hat die komplette Schwangerschaft miterlebt, war zwar bei der Geburt draußen weil sie ja nicht mehr zusammen waren etc. hat sie danach aber wohl jeden Tag im KH besucht.
Das er, wenn er den Kleinen dann 4 1/2 Jahre nicht sieht, zwar nicht die Bindung hat wie wenn man sein Kind jeden Tag sieht, aber mir kann kein Mensch weiß machen, dass es einem KOMPLETT egal ist.
Und das ist es ja auch noch für mich (zusätzlich zum eigentlichen Thema hier): Er hat die Schwangerschaft mitgemacht, mein Bauch wird also nicht der erste sein, den er streichelt. Er versucht mir immer wieder klar zu machen, dass es bei uns aber aus Liebe wäre und er das damals ja nicht wollte, sondern sie.... aber ich kann das nicht differenzieren. Ich war nicht dabei. Ich glaube ihm, dass er das damals definitiv nicht wollte, aber sorry, wenn mir meine (zu dem Zeitpunkt Partnerin) sagt, ich bekommen ein Kind von Dir, dann rafft man das ja irgendwann und entwickelt doch im Bauch schon ne Beziehung dazu... egal wie die Frau mich dann behandelt, ich sehe doch MEIN Kind in diesem Bauch. Er sagte ja selber das er damals trotz Trennung mit ihr zusammen ziehen wollte, dem Kind zu liebe. Er sagt immer, wegen dem Kind, nicht wegen ihr.... aber.... ES IST DIE MUTTER SEINES KINDES!! Das da jetzt keine Gefühle mehr sind, glaube ich ihm. Aber ob es da jemals welche gegeben hat, weiß nur er. Ich kann nicht differenzieren was wahr ist, und was er mir nur sagt, dass es mir besser geht....... und bzgl. Unterhalt. Genau, wir werden jeden scheiß Monat dran erinnert.... das wird hart werden für mich.... ich hab keine Ahnung wie ich mit all dem umgehen soll....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Teste die neusten Trends!
experts-club