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Trennung - Kinder ...wie soll ich damit umgehen

13. Februar 2017 um 22:53

.Hi, sicherlich ist hier irgendwo über dieses Thema schon geschrieben worden, aber ich wollte mich nicht durchsuchen und schreibe deshalb eine neue Diskussion.
​Ich fühle mich momentan, als stünde ich vor einem Abgrund. Mutterseelen allein und irgendwie total hilflos.
​Nach 16 Jahren Ehe, mal gut mal schlecht. Am Ende mehr schlecht als recht.....verkündete mir mein Mann in einem Streit, er wolle sich scheiden lassen. Den Kindern hätte er es bereits gesagt, und es wäre ihm am liebsten, ich würde meine Sachen packen und verschwinden. Ja, so fing der Horror für mich an. Die Kinder waren total verstört.....ich hatte Mühe sie zu trösten. Dabei kam raus, dass mein Mann ihnen gesagt hätte, die Mama hat den Papa nicht mehr lieb, die hat sich einen Freund gesucht. Puh. Ich war so stinksauer....ich bin nicht fremdgegangen, ich habe keinen Freund, was soll dass? Er meinte nur, er wüsste es besser, und dass ich ein !@#*! sei. Ab dem Zeitpunkt gab es nur noch Streit und böse Worte. Ich versuchte, meine Kinder aus allem so wéit es geht rauszuhalten. Aber das war ja nur der Anfang.....Er hat mich im ganzen Dorf schlecht gemacht. Als Mutter, als Hausfrau und als Ehefrau. Eine Lüge nach der Anderen schoß er in die Welt. Ich könne nicht kochen, ständig gäbe es nur Fertigprodukte. Ich säße den ganzen Tag am Computer und würde mich nicht um die Kinder kümmern. Ich würde morgens für die Kinder nicht aufstehen, bliebe lieber im Bett liegen. Und so weiter und so fort. Nachdem ich dann bei einer RA war, habe ich einen Antrag auf Aufenthaltsbestimmungsrecht gestellt. Die meinte, ich solle ja nicht ohne meine Kinder aus dem Eigenheim ausziehen. Er will sich trennen, also, soll auch er gehen. Nachdem dann auch er einen Antrag gestellt hat, wurden beide Anträge abgelehnt, da der Richter der Meinung war, wenn wir beide noch im gemeinsamen Haus wohnen würden, ist keine Trennung ersichtlich, und somit auch kein Antrag zulässig. Die Attacken seitens meines Mannes wurden immer schlimmer. Er hat mich geschubst, beschimpft und herabgesetzt, wo es nur ging. . jedesmal wenn er einen Brief von meiner Anwältin bekam, zog er die Kinder mit hinein. In dem er zu ihnen sagte, Mama ist böse, die kocht jetzt nicht mehr für den Papa. Mama ist böse, die will dem Papa das ganze Geld wegnehmen. Usw.
Meine Anwältin hat daraufhin einen Antrag auf Zuweisung der Ehelichen Wohnung gestellt.
Ich dachte, nun wird alles gut. Aber falsch gedacht. Mein Mann hat mich täglich attackiert. Bis er mich eines Morgens in eine Ecke gedrängt hat und immer wieder nach hinten gedrückt hat. Mit den Worten, na...du !@#*!, was willst jetzt machen.....ich wußte mir nicht mehr zu helfen...ich fühlte mich so hilflos, so klein, da habe ich mich irgendwie mit dem Ellbogen rausgewunden und ihm eine gescheuert.
​Er grinste nur, und meinte, jetzt könne er mir die Kinder wegnehmen. Sofort ist er aus dem Zimmer zu den Kindern und hat zu ihnen gesagt, eure böse Mama hat mich geschlagen. Ich habe die Polizei gerufen, mit der Hoffnung dass mir endlich jemand helfen würde. Die kamen dann auch und meinten zu meinem Mann, er könne Anzeige wegen Körberverletzung stellen, aber auch ich könne meinen Mann wegen Nötigung und Bedrohung anzeigen. Aber dabei würde nicht viel raus kommen. Das wars eigentlich. Mein Mann ist mit den Kindern zum Arzt und ich bin zu meinen Eltern und danach arbeiten gefahren. Und dann kam der Hammer. Zur Arbeit ist ein Gerichtsvollzieher gekommen und hat mir einen Gewaltschutzbeschluß übergeben. Ich dürfe ab sofort das Haus nicht mehr betreten. Und ich dürfte mich meinem Mann bis auf 1oo Meter nicht mehr nähern. Und das war 4 Tage vor Weihnachten. Der schlimmste Alptraum. Kinder weg, von heute auf morgen. Mein Mann hat gleich nach den Feiertagen im neuen Jahr einen neuen Antrag auf Aufenthalstbestimmungsrecht gestellt. Jugendamt und Verfahrensbeistand waren schon bei mir. Lt. Stellungnahme ist alles soooo toll bei meinem Mann. Er arbeitet nur noch die Hälfte und ist für die Kinder da. Die Kinder haben auch gesagt, sie wollen im Haus wohnen bleiben. Sie möchten nicht umziehen. Für das Jugendamt, dem Verfahrensbeistand, alles klar. Kinder bleiben beim Vater. Der Gerichtstermin ist nun am Montag. Aber ich denke, ich kenne das Ergebnis schon.
​Für mich die größte Ungerechtigkeit, die ich mir nie hätte vorstellen können. Warum sieht keiner hinter die Fassade? Warum werde ich angeprangert, nur weil ich die Polizei gerufen habe. Ich war immer für meine Kinder da. Mein Mann hat Tag und Nacht gearbeitet.
​Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Meine kleine Tochter ist erst 4. Mir zerreisst es das Herz. Ich sehe meine Kinder momentan nur alle 14 Tage Samstag bis Sonntag.
​Er hält sich nicht an unsere Abmachungen was den Umgang betrifft. Ich habe die Kinder weder Weihnachten noch Silvester sehen dürfen. Aber das interessiert das Jugendamt wohl nicht.
​Ich habe solche Angst vor Montag. Wenn das Ergebnis, was ich eigendlich schon kenne, laut ausgesprochen wird.



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16. Februar 2017 um 23:09
In Antwort auf bonny1971

.Hi, sicherlich ist hier irgendwo über dieses Thema schon geschrieben worden, aber ich wollte mich nicht durchsuchen und schreibe deshalb eine neue Diskussion.
​Ich fühle mich momentan, als stünde ich vor einem Abgrund. Mutterseelen allein und irgendwie total hilflos.
​Nach 16 Jahren Ehe, mal gut mal schlecht. Am Ende mehr schlecht als recht.....verkündete mir mein Mann in einem Streit, er wolle sich scheiden lassen. Den Kindern hätte er es bereits gesagt, und es wäre ihm am liebsten, ich würde meine Sachen packen und verschwinden. Ja, so fing der Horror für mich an. Die Kinder waren total verstört.....ich hatte Mühe sie zu trösten. Dabei kam raus, dass mein Mann ihnen gesagt hätte, die Mama hat den Papa nicht mehr lieb, die hat sich einen Freund gesucht. Puh. Ich war so stinksauer....ich bin nicht fremdgegangen, ich habe keinen Freund, was soll dass? Er meinte nur, er wüsste es besser, und dass ich ein !@#*! sei. Ab dem Zeitpunkt gab es nur noch Streit und böse Worte. Ich versuchte, meine Kinder aus allem so wéit es geht rauszuhalten. Aber das war ja nur der Anfang.....Er hat mich im ganzen Dorf schlecht gemacht. Als Mutter, als Hausfrau und als Ehefrau. Eine Lüge nach der Anderen schoß er in die Welt. Ich könne nicht kochen, ständig gäbe es nur Fertigprodukte. Ich säße den ganzen Tag am Computer und würde mich nicht um die Kinder kümmern. Ich würde morgens für die Kinder nicht aufstehen, bliebe lieber im Bett liegen. Und so weiter und so fort. Nachdem ich dann bei einer RA war, habe ich einen Antrag auf Aufenthaltsbestimmungsrecht gestellt. Die meinte, ich solle ja nicht ohne meine Kinder aus dem Eigenheim ausziehen. Er will sich trennen, also, soll auch er gehen. Nachdem dann auch er einen Antrag gestellt hat, wurden beide Anträge abgelehnt, da der Richter der Meinung war, wenn wir beide noch im gemeinsamen Haus wohnen würden, ist keine Trennung ersichtlich, und somit auch kein Antrag zulässig. Die Attacken seitens meines Mannes wurden immer schlimmer. Er hat mich geschubst, beschimpft und herabgesetzt, wo es nur ging. . jedesmal wenn er einen Brief von meiner Anwältin bekam, zog er die Kinder mit hinein. In dem er zu ihnen sagte, Mama ist böse, die kocht jetzt nicht mehr für den Papa. Mama ist böse, die will dem Papa das ganze Geld wegnehmen. Usw.
Meine Anwältin hat daraufhin einen Antrag auf Zuweisung der Ehelichen Wohnung gestellt.
Ich dachte, nun wird alles gut. Aber falsch gedacht. Mein Mann hat mich täglich attackiert. Bis er mich eines Morgens in eine Ecke gedrängt hat und immer wieder nach hinten gedrückt hat. Mit den Worten, na...du !@#*!, was willst jetzt machen.....ich wußte mir nicht mehr zu helfen...ich fühlte mich so hilflos, so klein, da habe ich mich irgendwie mit dem Ellbogen rausgewunden und ihm eine gescheuert.
​Er grinste nur, und meinte, jetzt könne er mir die Kinder wegnehmen. Sofort ist er aus dem Zimmer zu den Kindern und hat zu ihnen gesagt, eure böse Mama hat mich geschlagen. Ich habe die Polizei gerufen, mit der Hoffnung dass mir endlich jemand helfen würde. Die kamen dann auch und meinten zu meinem Mann, er könne Anzeige wegen Körberverletzung stellen, aber auch ich könne meinen Mann wegen Nötigung und  Bedrohung anzeigen. Aber dabei würde nicht viel raus kommen. Das wars eigentlich. Mein Mann ist mit den Kindern zum Arzt und ich bin zu meinen Eltern und danach arbeiten gefahren. Und dann kam der Hammer. Zur Arbeit ist ein Gerichtsvollzieher gekommen und hat mir einen Gewaltschutzbeschluß übergeben. Ich dürfe ab sofort das Haus nicht mehr betreten. Und ich dürfte mich meinem Mann bis auf 1oo Meter nicht mehr nähern. Und das war 4 Tage vor Weihnachten. Der schlimmste Alptraum. Kinder weg, von heute auf morgen. Mein Mann hat gleich nach den Feiertagen im neuen Jahr einen neuen Antrag auf Aufenthalstbestimmungsrecht gestellt. Jugendamt und Verfahrensbeistand waren schon bei mir. Lt. Stellungnahme ist alles soooo toll bei meinem Mann. Er arbeitet nur noch die Hälfte und ist für die Kinder da. Die Kinder haben auch gesagt, sie wollen im Haus wohnen bleiben. Sie möchten nicht umziehen. Für das Jugendamt, dem Verfahrensbeistand, alles klar. Kinder bleiben beim Vater. Der Gerichtstermin ist nun am Montag. Aber ich denke, ich kenne das Ergebnis schon.
​Für mich die größte Ungerechtigkeit, die ich mir nie hätte vorstellen können. Warum sieht keiner hinter die Fassade? Warum werde ich angeprangert, nur weil ich die Polizei gerufen habe. Ich war immer für meine Kinder da. Mein Mann hat Tag und Nacht gearbeitet.
​Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Meine kleine Tochter ist erst 4. Mir zerreisst es das Herz. Ich sehe meine Kinder momentan nur alle 14 Tage Samstag bis Sonntag.
​Er hält sich nicht an unsere Abmachungen was den Umgang betrifft. Ich habe die Kinder weder Weihnachten noch Silvester sehen dürfen. Aber das interessiert das Jugendamt wohl nicht.
​Ich habe solche Angst vor Montag. Wenn das Ergebnis, was ich eigendlich schon kenne, laut ausgesprochen wird.



 

Kann mir hier wirklich keiner einen Rat geben?
 

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17. Februar 2017 um 10:13

Ich verstehe deine Verzweiflung.  Was ich nicht verstehe..........wo war deine Anwältin ? Hat sie geschlafen ?
Es wäre nötig gewesen, viel früher Eilanträge zu stellen . Ist sie spezialisiert auf Familienrecht ? Hast du jetzt wenigstens Unterstützung von ihr oder wäre ein Wechsel zu einem anderen Anwalt nicht besser ?
Wie ist das Gespräch mit dem Verfahrensbeistand gewesen ? Hatte der einen kleinen oder grossen Auftrag ? Sprich, hat er auch Gespräche mit Kindergarten und Schule geführt? 
Deine Anwältin müsste dir sagen können, wo du ansetzen kannst. Hast du Akteneinsicht ?

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18. Februar 2017 um 11:35
In Antwort auf ani19671

Ich verstehe deine Verzweiflung.  Was ich nicht verstehe..........wo war deine Anwältin ? Hat sie geschlafen ?
Es wäre nötig gewesen, viel früher Eilanträge zu stellen . Ist sie spezialisiert auf Familienrecht ? Hast du jetzt wenigstens Unterstützung von ihr oder wäre ein Wechsel zu einem anderen Anwalt nicht besser ?
Wie ist das Gespräch mit dem Verfahrensbeistand gewesen ? Hatte der einen kleinen oder grossen Auftrag ? Sprich, hat er auch Gespräche mit Kindergarten und Schule geführt? 
Deine Anwältin müsste dir sagen können, wo du ansetzen kannst. Hast du Akteneinsicht ?

Hi,
​vielen Dank für Deine Antwort....
​meine Anwältin hat mir immer gesagt, ich solle ja nicht ohne meine Kinder aus dem Haus ausziehen. Und mit Kindern ohne Einverständnis des Vaters darf ich auch nicht gehen. Deshalb hat sie den Antrag auf Hauszuweisung gestellt.
​Einen Einblick in die Polizeiakte haben wir nicht.....die von der Polizei sagten, da sei nur ein Vermerk gemacht worden...
​Das Gespräch mit dem Verfahrensbeistand lief eigentlich gut. Dachte ich. Bis ich jetzt gestern die Stellungnahme von diesem erhalten habe. Da steht ausdrücklich, die Kinder hätten geäußert, im Haus bleiben zu wollen, sprich beim Vater im Haus zu wohnen. Sie wollen nicht umziehen.
​Der Verfahrensbeistand hatte ein Gespräch mit meinem Mann, mit den Kindern, und dann mit mir. Nein, mit weiteren Bezugs- oder Betreuungspersonen (Großeltern, Schule, Kindergarten) hat sich der Verfahrensbeistand nicht unterhalten. Das Gespräch mit mir war auch ohne Kinder.
Es scheint alles falsch zu laufen und es steht alles gegen mich.
 

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18. Februar 2017 um 12:41

Das ist viel mehr als man aushalten kann ! Trotzdem  bitte ich dich, nicht aufzugeben. 
wann konntest du die Kinder das letztemal sehen ?
Ich fände es wichtig, dass ein Psychologe mit den Kindetn spricht. Der könnte nachweisen, dass die Kinder vom Vater gegen dich beeinflusst werden.
Der Elternteil, bei dem die Kinder leben, ist gehalten, die Kontakte zum anderen Elternteil zu unterstützen. Tut er das nicht, disqualifiziert er sich. So eine psychologische Stellungnahme kann deine Anwältin anregen.
Sie hätte schon viel früher agieren müssen !

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18. Februar 2017 um 13:23
In Antwort auf ani19671

Das ist viel mehr als man aushalten kann ! Trotzdem  bitte ich dich, nicht aufzugeben. 
wann konntest du die Kinder das letztemal sehen ?
Ich fände es wichtig, dass ein Psychologe mit den Kindetn spricht. Der könnte nachweisen, dass die Kinder vom Vater gegen dich beeinflusst werden.
Der Elternteil, bei dem die Kinder leben, ist gehalten, die Kontakte zum anderen Elternteil zu unterstützen. Tut er das nicht, disqualifiziert er sich. So eine psychologische Stellungnahme kann deine Anwältin anregen.
Sie hätte schon viel früher agieren müssen !

Meine Kinder habe ich seit meinem gezwungenen Auszug nicht sehr oft gesehen. Mein Auszug war am 15. Dezember. Danach habe ich meine Kinder erst wieder vom 26. Dez. bis 30. Dezember gehabt. Danach jedes 2. WE. Wobei mein Mann dies gekürzt hat. Also nicht von Samstag früh bis Sonntag Abend, sondern von Samstag Nachmittag weg bis Sonntag 18:00 Uhr. Ein WE hab ich die Kinder gar nicht gehabt, da hat er mich kurzfristig angerufen und gemeint, die Kinder seien krank. Ein ander mal hat er gesagt, die Kinder wollen zu Freundinnen und ich könne sie daher nur am Sonntag haben...usw. Letztes WE hatte ich die Kinder von Samstag 10:00 bis Sonntag 18:00 Uhr.
​Es ist für mich kaum auszuhalten. Da ich das Jugendamt und auch den Verfahrensbeistand nicht verstehen kann. Sie sagen, die Kinder hätten eine sehr starke Bindung zu mir, und dass ich meiner 4-Jährigen Tochter sichtlich fehlen würde. Dass ich sehr Erziehungsgeeignet wäre, sie sich dennoch für den Verbleib beim Vater aussprechen würden, da dieser im Haus wohnt, die Kinder seit dem 15. Dezember bei ihm wären und die Kinder gut betreuen würde. Ein Wohnortwechsel wäre für die Kinder nicht von Vorteil.
​Sicherlich kann meine Anwältin eine psychologische Stellungnahme anregen, aber das Jugendamt und auch der Verfahrensbeistand schreiben in deren Stellungnahme, dass sie ein solches Gutachten für nicht sinnvoll halten, da sich ihrer Meinung nach am Ergebnis nichts ändern würde.
Es sieht alles so aussichtslos aus. Der Gerichtstermin ist schon am Montag. Meine Anwältin sagt, wir müssen konkret darstellen, dass er nicht erziehungsgeeignet ist, da er beabsichtigt, mir die Kinder zu entziehen und zu entfremden.
​Dies wird aber wohl sehr schwierig sein, dem Richter klar zu machen, da meine Anwältin meint, der Richter geht danach, was das Jugendamt und der Verfahrensbeistand empfehlen. Ich habe eine große Tochter(20), die auch im Haus mit ihrem Vater lebt. Da gibt es ständig Streit....wegen der Geschwister und der Situation, dass er sie nicht zu mir lässt. Die Kinder haben schon sehr oft den Wunsch geäußert, zur Mama zu fahren, aber er läßt dies nicht zu.
​Meine Große war deshalb auch selbst bei der Dame von Jugendamt. Die hat dies aber mit keinem Wort in ihrer Stellungnahme erwähnt. Meine Große versteht auch die Welt nicht mehr. Keinen Interessiert es, wie es wirklich läuft und was hinter der Fassade von meinem Mann steckt. Man kommt sich so alleine vor. Es interessiert nur der "Wille der Kinder" und die wollen da bleiben, wo sie sind. In ihrer gewohnten Umgebung, bei den Freunden.
 

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18. Februar 2017 um 14:57
In Antwort auf bonny1971

Meine Kinder habe ich seit meinem gezwungenen Auszug nicht sehr oft gesehen. Mein Auszug war am 15. Dezember. Danach habe ich meine Kinder erst wieder vom 26. Dez. bis 30. Dezember gehabt. Danach jedes 2. WE. Wobei mein Mann dies gekürzt hat. Also nicht von Samstag früh bis Sonntag Abend, sondern von Samstag Nachmittag weg bis Sonntag 18:00 Uhr. Ein WE hab ich die Kinder gar nicht gehabt, da hat er mich kurzfristig angerufen und gemeint, die Kinder seien krank. Ein ander mal hat er gesagt, die Kinder wollen zu Freundinnen und ich könne sie daher nur am Sonntag haben...usw. Letztes WE hatte ich die Kinder von Samstag 10:00 bis Sonntag 18:00 Uhr.
​Es ist für mich kaum auszuhalten. Da ich das Jugendamt und auch den Verfahrensbeistand nicht verstehen kann. Sie sagen, die Kinder hätten eine sehr starke Bindung zu mir, und dass ich meiner 4-Jährigen Tochter sichtlich fehlen würde. Dass ich sehr Erziehungsgeeignet wäre, sie sich dennoch für den Verbleib beim Vater aussprechen würden, da dieser im Haus wohnt, die Kinder seit dem 15. Dezember bei ihm wären und die Kinder gut betreuen würde. Ein Wohnortwechsel wäre für die Kinder nicht von Vorteil.
​Sicherlich kann meine Anwältin eine psychologische Stellungnahme anregen, aber das Jugendamt und auch der Verfahrensbeistand schreiben in deren Stellungnahme, dass sie ein solches Gutachten für nicht sinnvoll halten, da sich ihrer Meinung nach am Ergebnis nichts ändern würde.
Es sieht alles so aussichtslos aus. Der Gerichtstermin ist schon am Montag. Meine Anwältin sagt, wir müssen konkret darstellen, dass er nicht erziehungsgeeignet ist, da er beabsichtigt, mir die Kinder zu entziehen und zu entfremden.
​Dies wird aber wohl sehr schwierig sein, dem Richter klar zu machen, da meine Anwältin meint, der Richter geht danach, was das Jugendamt und der Verfahrensbeistand empfehlen. Ich habe eine große Tochter(20), die auch im Haus mit ihrem Vater lebt. Da gibt es ständig Streit....wegen der Geschwister und der Situation, dass er sie nicht zu mir lässt. Die Kinder haben schon sehr oft den Wunsch geäußert, zur Mama zu fahren, aber er läßt dies nicht zu.
​Meine Große war deshalb auch selbst bei der Dame von Jugendamt. Die hat dies aber mit keinem Wort in ihrer Stellungnahme erwähnt. Meine Große versteht auch die Welt nicht mehr. Keinen Interessiert es, wie es wirklich läuft und was hinter der Fassade von meinem Mann steckt. Man kommt sich so alleine vor. Es interessiert nur der "Wille der Kinder" und die wollen da bleiben, wo sie sind. In ihrer gewohnten Umgebung, bei den Freunden.
 

Um so wichtiger ist es, dass ein Psychologe Stellung nimmt. Anders bekommst du keine relevante Aussage,  die vor Gericht belegt,  dass deine Bindung zu den Kindetn stärker ist und er die Kinder manipuliert.  Erst dann hat auch die Aussage deiner erwachsenen Tochter Gewicht. 

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18. Februar 2017 um 15:42
In Antwort auf ani19671

Um so wichtiger ist es, dass ein Psychologe Stellung nimmt. Anders bekommst du keine relevante Aussage,  die vor Gericht belegt,  dass deine Bindung zu den Kindetn stärker ist und er die Kinder manipuliert.  Erst dann hat auch die Aussage deiner erwachsenen Tochter Gewicht. 

Hi,
​dass was Du meinst ist mir schon klar. Aber für die Verhandlung am Montag hat dies wohl keinen Einfluss mehr. Ob sich der Richter auf eine psychologische Stellungnahme einläßt, hoffe ich natürlich.

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