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Umzug mit Kindern 300km weg vom Ex - was kann er tun?

5. Oktober 2011 um 22:43

Ich diskutiere mit meiner Liebsten die Idee, zu heiraten

Das bedeutet leider für sie einen Umzug von knapp 300km. Aus der vorigen Beziehung hat sie 2 uneheliche Kinder (5+11), für die sie alleine sorgeberechtigt ist. Dennoch ist natürlich die Angst da, der Kindsvater könnte Ärger machen und auf einmal gar die Kinder zu sich manipulieren oder vor Gericht um Rechte streiten...

Gibt es Erfahrungen aus ähnlichen Situationen oder Einschätzungen, was der Vater da anrichten kann?

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26. Oktober 2011 um 16:17

Hallo
Ich kann Dich hoffentlich etwas beruhigen
Wenn Du und deine Freundin Heiratet, dann ist es ja etwas gutes fuer die Kinder.
Somit kann auch ein Gericht nicht dagegen sprechen, denn sie hat ja das alleinige Sorgerecht. Sagt dem Kindesvater erst einmal nichts davon, so habt ihr dann weniger sorgen das er versuchen koennte die Kinder zu manipulieren, so wie Du es beschrieben hast.
Allerdings solltet ihr grosse Angst haben, wendet euch an das zustaendige Jugendamt und da erwaehnt ihr dann, eure aengste.

Ich bin mit dem Deutschen Recht nicht ganz so vertraut, aber was sollte darin anders sein, als bei uns ?

Wie sind die Besuchszeiten im moment vertreilt ?
Wie stehen die Kinder zu eurer Beziehung ?
Was sagt das 11 Jaehrige Kind zum vielleicht kommenden Umzug und Heirat ?

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26. Oktober 2011 um 20:04

Danke, klingt beruhigend...
...die Fragen möcht ich aber auch noch beantworten:

> Wie sind die Besuchszeiten im moment vertreilt ?

Alle 2 Wochen da WE beim Ex, außerdem jeden MI.

> Wie stehen die Kinder zu eurer Beziehung ?

Gut. Der 5-jährige Sohn sagte sogar mal "Papa" zu mir, natürlich ein Versprecher, der mich aber trotzdem gefreut hat. Die Tochter zickt ab und an, aber das tun wohl alle Kinder in diesem Alter. Auch das Zusammenspiel der Kinder mit meiner Tochter läuft gut, und sie kommt ebenfalls mit meiner Liebsten gut zurecht.

> Was sagt das 11 Jaehrige Kind zum vielleicht
> kommenden Umzug und Heirat ?

Der Umzug ist wohl ein Problem, weil sie mit Schule, Freunden, Sport usw. schon ziemlich "verwurzelt" ist. Aber den Sport kann sie in meiner Heimat genauso ausüben, Schulen gibt's auch hier, Freunde findet man in diesem Alter doch auch noch, zumal sie eh ein offener Typ ist.
Der Sohn wird nächstes Jahr wahrscheinlich eingeschult, daher wäre ein Umzug einige Monate vorher vorteilhaft, dann könnte er schon im Kindergarten Freunde finden, mit denen er dann auch in die Schule gehen würde...

Ich bin selbst auch Scheidungskind, kürzlich starb mein Stiefvater und ich wurde dabei doch ziemlich als "Kind 2. Klasse" behandelt und habe mir damals vorgenommen, den Kindern meiner künftigen Partnerin (sollte ich jemals wieder heiraten) dies zu ersparen, indem ich sie adoptiere. Wir müssen das bezogen auf unsere konkrete Situation sicherlich auch noch mit dem Rechtsanwalt besprechen, aber ich wollte es noch ergänzend in die Runde werfen, falls jmnd. da schon Erfahrungen hat...

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