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Ungestraft aus einer Anzeige kommen.

17. Januar 2017 um 20:31

Hallo also erstmal für einen kleinen Einblick, also ein Freund und ich hatten vor 1 Jahr ziemlichen Streit welcher dazu führte das wir uns gegenseitig Angezeigt haben, es ging zum Staatsanwalt und wir mussten eine Ausage bei der Kripo machen. Bei der 1. Ausage (in der wir angezeigt haben) haben wir alles noch ziemlich dramatisiert und bei der 2. Aussage (bei der Kripo) haben wir es ein bisschen abgeflacht. Wir haben uns wieder vertragen und alles ist gut. Hat jemand eine Ahnung wie sowas weiter geht? Und wann sowas Abgeschlossen ist, und wann wir mit einer Info rechnen können? Und was wir tun könnten um da raus zu kommen? Achso zur Zeit der "Straftat" waren wir minderjährig. Vielen Dank 🙂

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17. Januar 2017 um 21:23

Ich hoffe sehr dass ihr nicht ungestraft davon kommt. Ihr seid minderjährig......ok....da reagiert man schonmal über. Aber ihr seid keine Kleinkinder. Die Mühlen der Justiz sind teuer. Ihr stehlt deren Zeit, in der wichtige Dinge geklärt werden könnten. Während ihr eure Aussagen 'abgeflacht' weiterführtet, hättet ihr offen sagen können, dass ihr überreagiert habt......statt weiter zu spielen. Da sollten schon einige Sozialstundrn fällig sein.  Deren Zeit und Arbeit ist nämlich nicht weniger wichtig als eure

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17. Januar 2017 um 21:34
In Antwort auf ani19671

Ich hoffe sehr dass ihr nicht ungestraft davon kommt. Ihr seid minderjährig......ok....da reagiert man schonmal über. Aber ihr seid keine Kleinkinder. Die Mühlen der Justiz sind teuer. Ihr stehlt deren Zeit, in der wichtige Dinge geklärt werden könnten. Während ihr eure Aussagen 'abgeflacht' weiterführtet, hättet ihr offen sagen können, dass ihr überreagiert habt......statt weiter zu spielen. Da sollten schon einige Sozialstundrn fällig sein.  Deren Zeit und Arbeit ist nämlich nicht weniger wichtig als eure

Zumal die Polizei uns zu den Aussagen gedrängt hat die zu den Anzeigen Gefüht haben wir haben dort gesagt das es übertrieben war und alles geklärt ist, wenn sie weiter ermittelten ist es doch nicht unsere Schuld

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18. Januar 2017 um 7:22

Genau......es ist die Schuld aller anderen ! Nur deine nicht. 
Deine Einstellung ist so unreif, dass du auch ohne Minderjährigkeit, nicht nach Erwachsenemstrafrecht verurteilt wirst. Kannst also beruhigt schlafen und prügeln und anzeigen........oder daraus lernen !

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18. Januar 2017 um 7:45
In Antwort auf ani19671

Genau......es ist die Schuld aller anderen ! Nur deine nicht. 
Deine Einstellung ist so unreif, dass du auch ohne Minderjährigkeit, nicht nach Erwachsenemstrafrecht verurteilt wirst. Kannst also beruhigt schlafen und prügeln und anzeigen........oder daraus lernen !

Wenn man nicht mal weiß um was es geht und trotzdem drüber Urteilt 😊👍🏼👌🏻👏🏻

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18. Januar 2017 um 8:08
In Antwort auf mayaru

Hallo also erstmal für einen kleinen Einblick, also ein Freund und ich hatten vor 1 Jahr ziemlichen Streit welcher dazu führte das wir uns gegenseitig Angezeigt haben, es ging zum Staatsanwalt und wir mussten eine Ausage bei der Kripo machen. Bei der 1. Ausage (in der wir angezeigt haben) haben wir alles noch ziemlich dramatisiert und bei der 2. Aussage (bei der Kripo) haben wir es ein bisschen abgeflacht. Wir haben uns wieder vertragen und alles ist gut. Hat jemand eine Ahnung wie sowas weiter geht? Und wann sowas Abgeschlossen ist, und wann wir mit einer Info rechnen können? Und was wir tun könnten um da raus zu kommen? Achso zur Zeit der "Straftat" waren wir minderjährig. Vielen Dank 🙂

Das kommt darauf an welche Straftaten da im Raume stehen. Bei einigen reicht es aus das der Staat davon erfährt und die Mühlen laufen stetig weiter. D.h. daraus kommt man dann auch nicht mehr raus wenn man die Anzeige zurücknimmt.

Tunlichst vermeiden solltet ihr Falschaussagen. Damit kommt ihr aus dem Mist nicht herraus sondern landet nur noch tiefer drin. Eine Möglichkeit wäre es wenn man schriftlich einreicht das man die Tat verzeiht und darum bittet von einer Strafe abzusehen, das wird der Staatsanwalt zur Kenntnis nehmen... Einstellen wird er das Verfahren jedoch nicht.

Wie so etwas weiter geht ist recht simpel. Für gewöhnlich kann das Verfahren bei mangel an Beweißen eingestellt werden oder eben es wird die Klage erhoben. Bei letzterem bekommt ihr Post von der Staatsanwaltschaft in der vermerkt ist was man euch vorwirft und wann der Gerichtstermin ist. Je nach Straftat solltet ihr allespätestens dann einen Anwalt zur Rate ziehen. Wann ihr mit Infos rechnen könnt hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen wie aufwendig die Straftat zu ermitteln ist und eben je nachdem wie viel der Richter und Staatsanwalt zu tun hat. Dann kann sich ein Termin schon mal nach hinten verschieben. Bei mir war das im Rahmen meist zwischen 6 Monaten und 11/2 Jahren (allerdings mit U-Haft)

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18. Januar 2017 um 8:21
In Antwort auf nico8411

Das kommt darauf an welche Straftaten da im Raume stehen. Bei einigen reicht es aus das der Staat davon erfährt und die Mühlen laufen stetig weiter. D.h. daraus kommt man dann auch nicht mehr raus wenn man die Anzeige zurücknimmt.

Tunlichst vermeiden solltet ihr Falschaussagen. Damit kommt ihr aus dem Mist nicht herraus sondern landet nur noch tiefer drin. Eine Möglichkeit wäre es wenn man schriftlich einreicht das man die Tat verzeiht und darum bittet von einer Strafe abzusehen, das wird der Staatsanwalt zur Kenntnis nehmen... Einstellen wird er das Verfahren jedoch nicht.

Wie so etwas weiter geht ist recht simpel. Für gewöhnlich kann das Verfahren bei mangel an Beweißen eingestellt werden oder eben es wird die Klage erhoben. Bei letzterem bekommt ihr Post von der Staatsanwaltschaft in der vermerkt ist was man euch vorwirft und wann der Gerichtstermin ist. Je nach Straftat solltet ihr allespätestens dann einen Anwalt zur Rate ziehen. Wann ihr mit Infos rechnen könnt hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen wie aufwendig die Straftat zu ermitteln ist und eben je nachdem wie viel der Richter und Staatsanwalt zu tun hat. Dann kann sich ein Termin schon mal nach hinten verschieben. Bei mir war das im Rahmen meist zwischen 6 Monaten und 11/2 Jahren (allerdings mit U-Haft)

Ok. Naja also der Staatsanwaltschaft haben wir schon geschrieben da kam keine Antwort. Also es sind alles Anzeigen wo man nicht konkret sagen kann was getan wurde, die sind alle von der Meinung abhängig, also wie wir das gesehen haben. Wenn man in u-Haft kommt, kommt das dann sofort oder kann das auch später kommen? Und bei was kommt man in u-Haft? Vielen Dank schon mal

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18. Januar 2017 um 8:39

Ich muss nicht genau wissen, worum es geht, um eine Meinung zu haben, wenn Freunde sich gegenseitig anzeigen und dann lieber doch nicht. Wenn du das nicht hören willst und nur getröstet werden möchtest, ist ein Forum nicht das richtige, da kann jeder seinen Senf dazugeben......für Trost gehst du besser zu Mami

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18. Januar 2017 um 13:18
In Antwort auf mayaru

Ok. Naja also der Staatsanwaltschaft haben wir schon geschrieben da kam keine Antwort. Also es sind alles Anzeigen wo man nicht konkret sagen kann was getan wurde, die sind alle von der Meinung abhängig, also wie wir das gesehen haben. Wenn man in u-Haft kommt, kommt das dann sofort oder kann das auch später kommen? Und bei was kommt man in u-Haft? Vielen Dank schon mal

Ok also Aussage gegen Aussage da ist die Chance immer sehr gut das es aus Grund von mangelnden Beweisen fallen gelassen wird.

U-Haft ist so eine Sache. Da gibt es letztlich drei Gründe für:
- Fluchtgefahr
- Verdunklungsgefahr
- Wiederholungsgefahr

Meist wird ganz gerne die Fluchtgefahr genutzt um jemanden in der U-Haft festzuhalten. Es kommt also weniger auf die Tat an als auf die äußeren Umstände. Aus dem Grund wird das auch meist sofort getätigt. In so einem Fall geht es dann vor den Haftrichter der ja oder nein zur U-Haft sagt. Da würde ich mir an deiner Stelle keine Sorgen drum machen.

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18. Januar 2017 um 13:21
In Antwort auf ani19671

Ich muss nicht genau wissen, worum es geht, um eine Meinung zu haben, wenn Freunde sich gegenseitig anzeigen und dann lieber doch nicht. Wenn du das nicht hören willst und nur getröstet werden möchtest, ist ein Forum nicht das richtige, da kann jeder seinen Senf dazugeben......für Trost gehst du besser zu Mami

Hier geht es nicht unbedingt um Mitleid sondern um die Tatsache das da was "dummes" getan wurde und denen nun der Hintern auf Grundeis geht um es nett auszudrücken. Was denke ich jeder verstehen sollte. Niemand ist unfehlbar und wenn man dann mal in solche Mühlen reingerät ist man froh um jeden Hinweis wie so etwas abläuft.

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18. Januar 2017 um 13:23
In Antwort auf nico8411

Ok also Aussage gegen Aussage da ist die Chance immer sehr gut das es aus Grund von mangelnden Beweisen fallen gelassen wird.

U-Haft ist so eine Sache. Da gibt es letztlich drei Gründe für:
- Fluchtgefahr
- Verdunklungsgefahr
- Wiederholungsgefahr

Meist wird ganz gerne die Fluchtgefahr genutzt um jemanden in der U-Haft festzuhalten. Es kommt also weniger auf die Tat an als auf die äußeren Umstände. Aus dem Grund wird das auch meist sofort getätigt. In so einem Fall geht es dann vor den Haftrichter der ja oder nein zur U-Haft sagt. Da würde ich mir an deiner Stelle keine Sorgen drum machen.

Ok. Danke für die Antwort

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19. Januar 2017 um 13:19
In Antwort auf nico8411

Hier geht es nicht unbedingt um Mitleid sondern um die Tatsache das da was "dummes" getan wurde und denen nun der Hintern auf Grundeis geht um es nett auszudrücken. Was denke ich jeder verstehen sollte. Niemand ist unfehlbar und wenn man dann mal in solche Mühlen reingerät ist man froh um jeden Hinweis wie so etwas abläuft.

Im Grunde sehe ich das wie du.  Dieser TE schreibt aber, dass es ja nicht seine Schuld ist, dass immer noch ermittelt wird. So etwas finde ich unreif und macht sich evtl. vor Gericht gar nicht gut. Natürlich machen wir alle Fehler und möchten gut aus so einer Sache rauskommen.  Dennoch : wer Schei. ..... baut, muss dazu stehen.
' Kann ich ja nichts für ' zeugt nicht von Einsicht und wirkt sich gewiss nicht strafmildernd aus.

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10. Februar 2017 um 0:06
In Antwort auf ani19671

Im Grunde sehe ich das wie du.  Dieser TE schreibt aber, dass es ja nicht seine Schuld ist, dass immer noch ermittelt wird. So etwas finde ich unreif und macht sich evtl. vor Gericht gar nicht gut. Natürlich machen wir alle Fehler und möchten gut aus so einer Sache rauskommen.  Dennoch : wer Schei. ..... baut, muss dazu stehen.
' Kann ich ja nichts für ' zeugt nicht von Einsicht und wirkt sich gewiss nicht strafmildernd aus.

Was ist nur wenn man überhaupt nichts gemacht hat? Und der jenige nur von anderen dazu überredet würde mich anzuzeigen?! 

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3. März 2017 um 12:59

Die Polizei muss immer bei einer Straftat ermitteln (Strafverfolgungszwang). Da spielt es keine Rolle, ob jemand Strafantrag stellt oder nicht.
Durch einen Strafantrag stellt man zum Ausdruck, dass man möchte das dieses Delikt durch den Staat (Justiz) verfolgt und "bestraft" wird.
Das Strafverfahren selbst kann nur die Staatsanwaltschaft einstellen. Dieses wird häufig gemacht, wenn es keinen Strafantrag vom Geschädigten gibt und das Delikt selbst nicht "hochwertig" (Fahlässige Körperverletzung etc.)  ist.
In Untersuchungshaft kommt man nur, wenn man von einem Erfolg bei einem Strafverfahren ausgeht und das Urteil mindestens mit Freiheitsstrafe ohne Bewährung abgeurteilt wird und eines der o.g. drei Punkte - Fluchtgefahr - Verdunklungsgefahr oder - Wiederholungsgefahr) gegebn sind.

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