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Unterhalt bei 1/3 und 2/3 Umgang

30. September 2013 um 16:22

Hallöchen Forumnutzer,

ich würde mich über persönliche Meinungen und eine Einschätzung der Rechtslage zu folgendem Thema freuen:

(vorweg: es geht nicht um mich persönlich - ich bin kein Mann, also bitte also keine Männerhasser-Floskeln sondern eure objektive Meinungen!)

Das Kind lebt 1/3 beim Vater und 2/3 bei der Mutter
Es gibt ein gemeinsames Sorgerecht - Verantwortung und Aufgaben werden geteilt.
Das Kind hat bei beiden ein Zuhause, mit Zimmer, eignen Klamotten, Spielsachen, ect. - kein Koffer-Kind!!!
Hauptmahlzeit isst das Kind in der Schule und es geht jeden Tag in die Nachmittags-Betreuung.
Beide arbeiten voll. Die Mutter verdient etwas mehr als der Vater.
Da beide die gleichen Ausgaben haben, war es 4 Jahre so geregelt, dass jeder die Sachen fürs Kind kauft die er braucht und größere Sachen (teure einmalige Anschaffungen und Betreuungskosten) werden geteilt.
Als Ausgleich für die Mehrkosten für Frühstück und Abendbrot, behält die Mutter das komplette Kindergeld.

Jetzt möchte die Mutter plötzlich Unterhalt, weil Sie durch andere Arbeitszeiten etwas weniger verdient als bisher. Da Sie aber immer noch mehr als der Vater verdient und von dem Geld gut leben kann, hält der Vater die Forderung nicht für gerechtfertigt.

Und um allen bösen Anfeindungen vorzubeugen: Sollte die Mutter auf den Unterhalt bestehen, wird der Vater dem Kind zuliebe bezahlen, da das unter Streitigkeiten nur leiden würde!
Es geht mir hierbei nur um eine moralische und rechtliche Meinungsaustausch!

Vielen Dank im Voraus!

Grüße Boffel

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22. Oktober 2013 um 12:33

Da


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22. Oktober 2013 um 12:45

Also,
im Prinzip bezahlt der Vater monatlich 61.- für das eine Drittel, also 10 Tage im Monat, welche das Kind mehr bei der Mutter lebt.

Nun kommt es nach meinem moralischen Rechtsverstaendnis darauf an, ob diese Summe angemessen ist.
Bei Recht klei en Kindern reicht das Kindergeld für den täglichen Bedarf in der Regel aus. Bei grösseren Kindern wird es knapp bzw. reicht nicht aus.

Ausschlaggebend für den genannten Fall ist also die Frage, ob das Kind (noch) vom Kindergeld unterhalten werden kann.

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