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Unterhalt

17. April um 18:01

Kann mir jemand mal erklären oder Links hier eintragen, wie das mit Unterhalt ist.
Wie berechnet man das?
Das Kind bekommt wohl Unterhalt gem. Düsseldorfer Tabelle.
Das sind idR ein paar Hundert Euro.
Doch wie steht es mit der Frau?
Nach dem neuen Gesetz wohl schlecht bzw. nur das Trennungsjahr oder bis zur Scheidung.
Dann muss die Frau wieder vollkommen für sich sorgen.

Ist nur blöd. Es gibt immer wieder Frauen, die durch Kind und Familie nicht mehr der Karriere nachgehen konnten. Natürlich ist es gut, wenn der Mann einen Job hat und die Steuerklasse 3 und das ganze Gedöns.
Die Frau hält dem Mann ja voll den Rücken frei, wenn sie sich um Kinder und auch um die buckelige Verwandtschaft kümmert. Zum Beispiel um die Schwiegereltern, zum Arzt fahren, usw.

So nun habe ich seit einiger Zeit einen Job. Aber nur einen Teilzeitjob mit niedrigem Lohn. Leider bisher noch nichts anderes gefunden. Ich schreiben Bewerbungen. Könnte auch Vollzeit arbeiten, usw.
Problem ist wohl die Lücke im Lebenslauf. Wenn man erstmal draußen ist, muss man erstmal wieder reinkommen.
Und wenn man sich gleich zu Beginn eines neuen Jobs bewirbt, machen sich die anderen Firmen schon Gedanken.

OK. Bin weiterhin auf der Suche und kann es auch nachweisen.

Ich muss halt vom IST-Stand ausgehen.
Job bringt mir im Monat auch nur ein paar Hundert Euro.
Das Geld würde vorne und hinten für ein unabhängiges Leben nicht reichen.

Ich hatte auch schon ein Beratungsgespräch und die Dame sagte mir, genau das was mir passiert ist bzw. passiert, sind die Gründe warum Frauen in unglücklichen und sehr belastetenden Ehen bleiben. Und erstmal in Abhängig von einem Ehemann.
Ganz egal, ob das noch eine Beziehung oder Ehe ist.
Das ist wohl eher eine Scheinehe. Wohngemeinschaft, weil Frau nicht genug Geld hat, um alleine zu leben. Und da geht es nicht um Luxus. Wohnung, Dach überm Kopf und was zu Essen. Ganz normalen Lebensunterhalt bestreiten können.

Es muss doch eine Möglichkeit geben, wie man aus diesem Teufelskreis rauskommt. Ein Teilzeitjob ist ja erstmal besser als gar kein Job.

Ich finde es nur mega ungerecht. Der Mann konnte ich all die Jahre beruflich weiterentwickeln, hat keine Lücken im Lebenslauf. Und verdient 10 mal so viel wie die Frau. Er kann nach der Trennung sein Einkommen behalten. Und muss ja nur den Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle an das Kind zahlen.

Die Frau mit den tolle Lücken im Lebenslauf muss zusehen, wie sie über die Runden kommt. Und das obwohl sie vor Ehe und Familie auch einen gescheiten Job hatte, der eben wegen Familienleben und Co. vor die Hunde ging. Und dann war Job erstmal über viele Jahre weg.

Das sind schon blöde Gesetze.
Da muss man sich echt überleben, ob man überhaupt noch Kinder bekommt.
Wenn am Ende das Leben so ausgeht.

Ich bin ja auch keine Schulabbrecherin. Im Gegenteil. An Qualifikationen und Berufserfahrung vor der Geburt des Kindes mangelt es nicht. Abitur, Ausbildung, Studium, Berufserfahrung und drei Fremdsprachen sowie weitere Kenntnisse und Fähigkeiten.
I

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20. Mai um 9:57

Zum Unterhalt für dich kann ich dir leider nicht weiter helfen, aber zu den Kindern. Das wird laut Düsseldorfer Tabelle errechnet, je nachdem wie viel der Vater verdient und welche Ausgaben er hat.
Ich zahle für meine Kinder (5 und 7 Jahre jung) aktuell 605,- monatlich.
Ich möchte deine Aussage von wegen unfair weil der Mann ja beruflich durchstarten konnte und viel mehr verdient....
Also ich kann dir sagen das mir gar nicjt möglich wäre meiner Ex Unterhalt zu zahlen.
Nur mal als kleiner Denkanstoß, ich habe ein normales deutsches Gehalt und Lohnsteuerklasse 1. An dem Tag an dem mein Gehalt kommt sind direkt über 1200,- weg für Haus und Kinder. Jeden Monat!!!!

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23. Mai um 16:10

Gott sei Dank sind ja die Zeiten von "einmal Chefarztgattin - immer Chefarztgattin" vorbei.

Wieso soll der Ex-Mann seine Ex-Frau durchfüttern. Du lebst jetzt wieder dein eigenes Leben und wenn dir dein Geld nicht reicht, ist das nicht das Problem deines Ex. 

Das Märchen von der großen Kariere, die Frau gemacht hätte, wenn sie nicht verheiratet gewesen wäre, erzählen sie alle. Nur lässt sich das nicht beweisen und wenn man die unverheirateten Frauen und deren Karieren ansieht, ist es wohl auch unwahrscheinlich, dass den geschiedenen Ex-Ehefrauen eine große Kariere verwehrt blieb. 

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17. Juli um 22:21
In Antwort auf 4711moni

Kann mir jemand mal erklären oder Links hier eintragen, wie das mit Unterhalt ist.
Wie berechnet man das?
Das Kind bekommt wohl Unterhalt gem. Düsseldorfer Tabelle.
Das sind idR ein paar Hundert Euro.
Doch wie steht es mit der Frau?
Nach dem neuen Gesetz wohl schlecht bzw. nur das Trennungsjahr oder bis zur Scheidung.
Dann muss die Frau wieder vollkommen für sich sorgen.

Ist nur blöd. Es gibt immer wieder Frauen, die durch Kind und Familie nicht mehr der Karriere nachgehen konnten. Natürlich ist es gut, wenn der Mann einen Job hat und die Steuerklasse 3 und das ganze Gedöns.
Die Frau hält dem Mann ja voll den Rücken frei, wenn sie sich um Kinder und auch um die buckelige Verwandtschaft kümmert. Zum Beispiel um die Schwiegereltern, zum Arzt fahren, usw.

So nun habe ich seit einiger Zeit einen Job. Aber nur einen Teilzeitjob mit niedrigem Lohn. Leider bisher noch nichts anderes gefunden. Ich schreiben Bewerbungen. Könnte auch Vollzeit arbeiten, usw. 
Problem ist wohl die Lücke im Lebenslauf. Wenn man erstmal draußen ist, muss man erstmal wieder reinkommen. 
Und wenn man sich gleich zu Beginn eines neuen Jobs bewirbt, machen sich die anderen Firmen schon Gedanken.

OK. Bin weiterhin auf der Suche und kann es auch nachweisen.

Ich muss halt vom IST-Stand ausgehen.
Job bringt mir im Monat auch nur ein paar Hundert Euro.
Das Geld würde vorne und hinten für ein unabhängiges Leben nicht reichen.

Ich hatte auch schon ein Beratungsgespräch und die Dame sagte mir, genau das was mir passiert ist bzw. passiert, sind die Gründe warum Frauen in unglücklichen und sehr belastetenden Ehen bleiben. Und erstmal in Abhängig von einem Ehemann. 
Ganz egal, ob das noch eine Beziehung oder Ehe ist. 
Das ist wohl eher eine Scheinehe. Wohngemeinschaft, weil Frau nicht genug Geld hat, um alleine zu leben. Und da geht es nicht um Luxus. Wohnung, Dach überm Kopf und was zu Essen. Ganz normalen Lebensunterhalt bestreiten können.

Es muss doch eine Möglichkeit geben, wie man aus diesem Teufelskreis rauskommt. Ein Teilzeitjob ist ja erstmal besser als gar kein Job. 

Ich finde es nur mega ungerecht. Der Mann konnte ich all die Jahre beruflich weiterentwickeln, hat keine Lücken im Lebenslauf. Und verdient 10 mal so viel wie die Frau. Er kann nach der Trennung sein Einkommen behalten. Und muss ja nur den Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle an das Kind zahlen. 

Die Frau mit den tolle Lücken im Lebenslauf muss zusehen, wie sie über die Runden kommt. Und das obwohl sie vor Ehe und Familie auch einen gescheiten Job hatte, der eben wegen Familienleben und Co. vor die Hunde ging. Und dann war Job erstmal über viele Jahre weg.

Das sind schon blöde Gesetze.
Da muss man sich echt überleben, ob man überhaupt noch Kinder bekommt. 
Wenn am Ende das Leben so ausgeht.

Ich bin ja auch keine Schulabbrecherin. Im Gegenteil. An Qualifikationen und Berufserfahrung vor der Geburt des Kindes mangelt es nicht. Abitur, Ausbildung, Studium, Berufserfahrung und drei Fremdsprachen sowie weitere Kenntnisse und Fähigkeiten.
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Hallo!
Man muss es auch mal andersrum betrachten:
möchtest du lieber beruflich durchstarten und dafür der Unterhaltspflichtige sein??

Niemals, emotional nicht auszuhalten! 
Ums auch rein rational ist Unterhaltspflicht eine üble Sache. Man ist Schuldner, man wird angefeindet wenn man zu wenig verdient, auch wenn es unverschuldet ist.

Also tauschen würde ich um nichts auf der Welt wollen! 
Wir Frauen sind in der besseren Situation! 

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17. Juli um 22:38
In Antwort auf 4711moni

Kann mir jemand mal erklären oder Links hier eintragen, wie das mit Unterhalt ist.
Wie berechnet man das?
Das Kind bekommt wohl Unterhalt gem. Düsseldorfer Tabelle.
Das sind idR ein paar Hundert Euro.
Doch wie steht es mit der Frau?
Nach dem neuen Gesetz wohl schlecht bzw. nur das Trennungsjahr oder bis zur Scheidung.
Dann muss die Frau wieder vollkommen für sich sorgen.

Ist nur blöd. Es gibt immer wieder Frauen, die durch Kind und Familie nicht mehr der Karriere nachgehen konnten. Natürlich ist es gut, wenn der Mann einen Job hat und die Steuerklasse 3 und das ganze Gedöns.
Die Frau hält dem Mann ja voll den Rücken frei, wenn sie sich um Kinder und auch um die buckelige Verwandtschaft kümmert. Zum Beispiel um die Schwiegereltern, zum Arzt fahren, usw.

So nun habe ich seit einiger Zeit einen Job. Aber nur einen Teilzeitjob mit niedrigem Lohn. Leider bisher noch nichts anderes gefunden. Ich schreiben Bewerbungen. Könnte auch Vollzeit arbeiten, usw. 
Problem ist wohl die Lücke im Lebenslauf. Wenn man erstmal draußen ist, muss man erstmal wieder reinkommen. 
Und wenn man sich gleich zu Beginn eines neuen Jobs bewirbt, machen sich die anderen Firmen schon Gedanken.

OK. Bin weiterhin auf der Suche und kann es auch nachweisen.

Ich muss halt vom IST-Stand ausgehen.
Job bringt mir im Monat auch nur ein paar Hundert Euro.
Das Geld würde vorne und hinten für ein unabhängiges Leben nicht reichen.

Ich hatte auch schon ein Beratungsgespräch und die Dame sagte mir, genau das was mir passiert ist bzw. passiert, sind die Gründe warum Frauen in unglücklichen und sehr belastetenden Ehen bleiben. Und erstmal in Abhängig von einem Ehemann. 
Ganz egal, ob das noch eine Beziehung oder Ehe ist. 
Das ist wohl eher eine Scheinehe. Wohngemeinschaft, weil Frau nicht genug Geld hat, um alleine zu leben. Und da geht es nicht um Luxus. Wohnung, Dach überm Kopf und was zu Essen. Ganz normalen Lebensunterhalt bestreiten können.

Es muss doch eine Möglichkeit geben, wie man aus diesem Teufelskreis rauskommt. Ein Teilzeitjob ist ja erstmal besser als gar kein Job. 

Ich finde es nur mega ungerecht. Der Mann konnte ich all die Jahre beruflich weiterentwickeln, hat keine Lücken im Lebenslauf. Und verdient 10 mal so viel wie die Frau. Er kann nach der Trennung sein Einkommen behalten. Und muss ja nur den Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle an das Kind zahlen. 

Die Frau mit den tolle Lücken im Lebenslauf muss zusehen, wie sie über die Runden kommt. Und das obwohl sie vor Ehe und Familie auch einen gescheiten Job hatte, der eben wegen Familienleben und Co. vor die Hunde ging. Und dann war Job erstmal über viele Jahre weg.

Das sind schon blöde Gesetze.
Da muss man sich echt überleben, ob man überhaupt noch Kinder bekommt. 
Wenn am Ende das Leben so ausgeht.

Ich bin ja auch keine Schulabbrecherin. Im Gegenteil. An Qualifikationen und Berufserfahrung vor der Geburt des Kindes mangelt es nicht. Abitur, Ausbildung, Studium, Berufserfahrung und drei Fremdsprachen sowie weitere Kenntnisse und Fähigkeiten.
I

Also wenn Du qualifiziert bist und und normale Elternzeit im Lebenslauf hast, wird die dich nicht komplett disqualifizieren.

Es mag zwar so schnelllebige Branchen geben, in denen eine Lücke problematisch sein kann, aber das ist selten.

Es liegt an dir wie es verpackst, dich präsentierst... 
man darf auch mal etwas an der Lücke „schieben“ 😉 wenn es möglich ist und die beigefügten Unterlagen nichts verraten😬
 

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18. Juli um 19:14
In Antwort auf 4711moni

Kann mir jemand mal erklären oder Links hier eintragen, wie das mit Unterhalt ist.
Wie berechnet man das?
Das Kind bekommt wohl Unterhalt gem. Düsseldorfer Tabelle.
Das sind idR ein paar Hundert Euro.
Doch wie steht es mit der Frau?
Nach dem neuen Gesetz wohl schlecht bzw. nur das Trennungsjahr oder bis zur Scheidung.
Dann muss die Frau wieder vollkommen für sich sorgen.

Ist nur blöd. Es gibt immer wieder Frauen, die durch Kind und Familie nicht mehr der Karriere nachgehen konnten. Natürlich ist es gut, wenn der Mann einen Job hat und die Steuerklasse 3 und das ganze Gedöns.
Die Frau hält dem Mann ja voll den Rücken frei, wenn sie sich um Kinder und auch um die buckelige Verwandtschaft kümmert. Zum Beispiel um die Schwiegereltern, zum Arzt fahren, usw.

So nun habe ich seit einiger Zeit einen Job. Aber nur einen Teilzeitjob mit niedrigem Lohn. Leider bisher noch nichts anderes gefunden. Ich schreiben Bewerbungen. Könnte auch Vollzeit arbeiten, usw. 
Problem ist wohl die Lücke im Lebenslauf. Wenn man erstmal draußen ist, muss man erstmal wieder reinkommen. 
Und wenn man sich gleich zu Beginn eines neuen Jobs bewirbt, machen sich die anderen Firmen schon Gedanken.

OK. Bin weiterhin auf der Suche und kann es auch nachweisen.

Ich muss halt vom IST-Stand ausgehen.
Job bringt mir im Monat auch nur ein paar Hundert Euro.
Das Geld würde vorne und hinten für ein unabhängiges Leben nicht reichen.

Ich hatte auch schon ein Beratungsgespräch und die Dame sagte mir, genau das was mir passiert ist bzw. passiert, sind die Gründe warum Frauen in unglücklichen und sehr belastetenden Ehen bleiben. Und erstmal in Abhängig von einem Ehemann. 
Ganz egal, ob das noch eine Beziehung oder Ehe ist. 
Das ist wohl eher eine Scheinehe. Wohngemeinschaft, weil Frau nicht genug Geld hat, um alleine zu leben. Und da geht es nicht um Luxus. Wohnung, Dach überm Kopf und was zu Essen. Ganz normalen Lebensunterhalt bestreiten können.

Es muss doch eine Möglichkeit geben, wie man aus diesem Teufelskreis rauskommt. Ein Teilzeitjob ist ja erstmal besser als gar kein Job. 

Ich finde es nur mega ungerecht. Der Mann konnte ich all die Jahre beruflich weiterentwickeln, hat keine Lücken im Lebenslauf. Und verdient 10 mal so viel wie die Frau. Er kann nach der Trennung sein Einkommen behalten. Und muss ja nur den Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle an das Kind zahlen. 

Die Frau mit den tolle Lücken im Lebenslauf muss zusehen, wie sie über die Runden kommt. Und das obwohl sie vor Ehe und Familie auch einen gescheiten Job hatte, der eben wegen Familienleben und Co. vor die Hunde ging. Und dann war Job erstmal über viele Jahre weg.

Das sind schon blöde Gesetze.
Da muss man sich echt überleben, ob man überhaupt noch Kinder bekommt. 
Wenn am Ende das Leben so ausgeht.

Ich bin ja auch keine Schulabbrecherin. Im Gegenteil. An Qualifikationen und Berufserfahrung vor der Geburt des Kindes mangelt es nicht. Abitur, Ausbildung, Studium, Berufserfahrung und drei Fremdsprachen sowie weitere Kenntnisse und Fähigkeiten.
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Vielleicht solltest du dich mal von einem Juristen beraten lassen.
Deine Geschichte ist ein gutes Beispiel dafür, dass NIEMAND seinen Beruf für Jahre aufgeben sollte! Weil man im Fall der Fälle ganz schön dumm da steht. 

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1. August um 14:22

wende dich doch ruhig mal an die ARGE, normalerweise gibt es da viele Programme um beruflich wieder auf die Beine zu kommen...

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