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Vaterschaftsaberkennung

30. Januar 2014 um 18:56

Es geht um einer befreundeten Familie.
Der Mann war vorher schonmal verheiratet, die Frau war schwanger und er hat die Vaterschaft anerkannt. Dann stellte sich heraus das er nicht der Vater ist, als das Kind 2 1/2 Jahre war haben sie sich scheiden lassen. Bei der Scheidung sagte der Richter dem Scheinvater das er die Vaterschaft nicht aberkennen könne, weil er die Vaterschaft anerkannt hätte . Nun zahlt er Monat für Monat Unterhalt.
Hat aber mit seiner neuen Frau bald 4 Kinder. Der Junge ist jetzt ca. 14 Jahre und lebt in einem Heim, der Scheinvater bekommt aber keinerlei Auskunft wo und warum, soll aber nun noch mehr Unterhalt zahlen. Als ich das hörte, fragte ich mich ob die Vaterschaftsaberkennung nicht noch möglich ist. Laut Gesetz heisst es, dass sobald der scheinvater weiß das er nicht der Vater ist eine 2 Jahresfrist läuft um dies abzuerkennen.
Ich habe davon leider keinerlei Ahnung , möchte aber der Familie aber helfen.
Kennt ihr euch da aus?
Was kann man machen?
Hat er Chancen dies jetzt noch zu machen?
Was kann ich Ihnen Raten?
Wie läuft das alles ab?

Ich weiß viele Fragen , aber vielleicht sind ja welche unter euch die diese mir beantworten könnten, ich würde mich sehr freuen und wäre sehr dankbar.

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30. Januar 2014 um 22:15

Hallo!
Das mit dem zwei Jahren habe ich auch schon gehört das dürfte stimmen.

War darf er nicht wissen wo das Kind ist wenn er der rechtmaessige Vater ist?
Das irritiert mich, weil es ein Widerspruch ist.

Er muss die Vaterschaft anfechten, hat er das gemacht?

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30. Januar 2014 um 22:46
In Antwort auf florina911

Hallo!
Das mit dem zwei Jahren habe ich auch schon gehört das dürfte stimmen.

War darf er nicht wissen wo das Kind ist wenn er der rechtmaessige Vater ist?
Das irritiert mich, weil es ein Widerspruch ist.

Er muss die Vaterschaft anfechten, hat er das gemacht?

Danke für schnelle Antwort
Er hat ein Urteil von der Scheidung, wo drinnen steht das er die vaterschaft nicht anfechten könne, weil er sie anerkannt hat.
Er bekommt vom Jugendamt keinerlei Auskunft, da heisst es er hätte kein Recht dazu.
Soweit ich heraus gehört habe hat er kein SOrgerecht.
Ich versteh das ganze auch nicht, daher wollte ich mich informieren, da er mir auch nicht viel sagen kann. Er hat den Jungen das letzte mal mit 3 Jahren gesehen. Er weiß nix über die mutter oder über den Jungen, muss aber jeden Monat zahlen.
Kann er sie immernoch anfechten und mit welchem Chancen?

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30. Januar 2014 um 23:27
In Antwort auf jacquelined23

Danke für schnelle Antwort
Er hat ein Urteil von der Scheidung, wo drinnen steht das er die vaterschaft nicht anfechten könne, weil er sie anerkannt hat.
Er bekommt vom Jugendamt keinerlei Auskunft, da heisst es er hätte kein Recht dazu.
Soweit ich heraus gehört habe hat er kein SOrgerecht.
Ich versteh das ganze auch nicht, daher wollte ich mich informieren, da er mir auch nicht viel sagen kann. Er hat den Jungen das letzte mal mit 3 Jahren gesehen. Er weiß nix über die mutter oder über den Jungen, muss aber jeden Monat zahlen.
Kann er sie immernoch anfechten und mit welchem Chancen?

Edit:
Die Gesetze haben sich ja nunmehr reichlich geändert.
Sodass mir Zweifel aufkommen ob dies heute noch rechtens ist.
Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

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