Home / Forum / Recht & Unrecht / Vaterschaftsanerkennung nach Geburt

Vaterschaftsanerkennung nach Geburt

1. Oktober 2015 um 16:32

Hallo ihr lieben ich habe eine Frage die mich sehr beschäftigt.
Also ich erwarte Mein erstes Kind von meinem Ex Freund. Der hat inzwischen eine neue Freundin und möchte nichts von unserem Sohn wissen. Eigentlich wollte ich dass er vor der Geburt die Vaterschaft anerkennt um mir den Stress zu ersparen aber das möchte er nicht. Er möchte nicht Bescheid bekommen wenn der kleine da ist, weil er das seiner Meinung nach vom Amt gesagt bekommt.
Nun meine Frage: Kann ich ihn überhaupt als Vater eintragen lassen wenn er die Vaterschaft noch gar nicht anerkannt hat? Wie läuft das dann genau ab? Kommt da noch im Krankenhaus jemand und fragt nach dem Vater bzw gibt mir etwas zum Ausfüllen? Reicht es wenn ich seinen Namen nenne und alles andere macht das Jugendamt oder wie ist das?
Hoffe ihr könnt mir helfen

Mehr lesen

9. Oktober 2015 um 10:03

Ne das stimmt so nicht,
Wenn er nicht freiwillig anerkennt wird von Gericht ein Gentest angeordnet, vorher gilt er nicht als Vater.

Allerdings würde ich mir gut überlegen das alles auf mich zu nehmen wenn er derart stur stellt. Geld ist nicht alles. Und die Rechte lediger Väter wurden gestärkt und auf den ganzen zu erwartenden Stress hätte ich keine Lust und würde auch lieber mein Kund davor schützen.

Alles Gute!

Gefällt mir

9. Oktober 2015 um 19:22

Möglich...
Der Fall klingt derart verhärtet, dass ich mir einen ganz schlimmen Rosenkrieg vorstellen könnte. Da wäre mir mein Kind und auch mein Seelenfrieden dann wichtiger. Aber das muss jeder selbst entscheiden!

Gefällt mir

10. Oktober 2015 um 15:28

Bei mir war es so
dass das JobCenter von mir verlangt hat, den Vater beim Jugendamt anzugeben. Ich bin vor der Geburt da hin und dort habe ich alle bekannten Daten angegeben.

Er bekam daraufhin Post, er soll die Vaterschaft anerkennen.
Ich wurde dann erstmal von ihm bedroht und böse angemacht, weil ich das Jugendamt "auf ihn gehetzt habe".

Er wollte auch nichts von der Geburt wissen, dies hat er vom Jugendamt erfahren. Im Krankenhaus habe ich gesagt, ich bin alleine. So konnte er nicht mit auf die Geburtsurkunde. Das wäre eh nicht möglich, weil er die Vaterschaft verweigert hatte.

Er musste dann einen Vaterschaftstest machen, und als der positiv war, musste er nachdem er seine Finanzen beim Amt offen gelegt hatte eine Urkunde unterschreiben, dass er Unterhalt bezahlen muss.

Er hat nicht das Sorgerecht, weil getrennte unverheiratete Mütter automatisch das alleinige Sorgerecht bekommen, außer beide Elternteile wünschen sich das gemeinsame Sorgerecht. Das Besuchsrecht und die Pflicht, den Mindestunterhalt zu zahlen hat er.
Das Sorgerecht kann man im Nachhinein noch bekommen und auch in die Geburtsurkunde kann man nachträglich gegen einen Aufpreis eingetragen werden.

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Schulverweis wegen Schwangerschaft? (Österreich)
Von: madonella34
neu
25. September 2015 um 10:53
Unterhalt eheähnliche Lebensgemeinschaft
Von: iva2002
neu
22. September 2015 um 22:28

Beliebte Diskussionen

Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Long4Lashes

Teilen

Das könnte dir auch gefallen