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Vetragsabschluss Fertighaus-rauskommen?

2. Februar 2006 um 14:16

Hallo!

Wie es wohl schon vielen so gegangen ist, haben wir eigentlich ohne es groß zu wissen, einen Vertrag für ein Fertighaus unterschrieben. In diesem Vertrag wurden alle Leistungen ( Keller, Ausbaupakete und Arbeiten) aufgenommen, denn laut dem Vertreter könne dann die Bank besser rechnen.Wir haben aber von Anfang an gesagt, dass wir nur ein Ausbauhaus wollen, uns um den Keller und den Ausbau selber kümmern. Ja ja das wäre kein Problem, wir müssen dies ja nicht nehmen. Als wir dann das Haus gesehen haben ( Musterzentrum), wurde uns bewußt, dass es zu klein für uns ist und wir haben dann ein anderes dieser Firma bestellt, für das aber nie einen Vertrag abgeschlossen wurde. Der alte Vertrag würde übernommen werden. Die ganze Pläne sind schon durch. Wir haben den Vertrager mehrmals aufgefordert, uns ein schreiben aufzusetzten, in dem drin steht, dass wir NUR das Ausbauhaus wollen. Auf dieses Schreiben warten wir bis heute!!!
Im Januar haben wir ein Rücktrittsrechtsaufhebung unterschrieben, da zum Vertragsabschluss sich noch einer von uns in der Probezeit befand. Ja und jetzt kam dieser Brief von einer Kellerfirma,siewurden beauftragt von der Fertighausfirma, uns den Keller zu bauen. Davon war NIE die Rede, und wir denken mal, dass nur WIR die Firmen eauftragen können! Scheinbar nicht! Und nach Rücksprache mit unserem Vertreter kam jetzt die mail, dass wir die Leistungen ja im Vertrag unterschrieben haben und auch als wir die Kalkulation bekamen, hätten wir keinen Einspruch eingelegt. Wir fühlen uns total vera......!!!!!! Es wurde doch gesagt, dass er die komplette Leistungen in die Kalkulation reinschreibt, damit die Bank besser planen kann! Wer weiß, was jetzt noch alles auf uns zukommt!!!!!
Kommen wir irgendwie aus der Sache wieder raus? Wir fühlen uns so unwohl, finden diese sehr renomierte Firma (deshalb haben wir uns auch für die entschieden) mehr als unseriös! Habt ihr Tipps wie wir da raus kommen?

Danke!

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2. Februar 2006 um 22:11

So kann man das nicht beantworten
Man müsste jetzt mal genau sehen, was Ihr wann unterschrieben habt und was Ihr wann bekommen habt. Und unter welchen Umständen.
Ich würde Euch auch dringend raten, einen Anwalt einzuschalten.

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14. Februar 2006 um 13:25

Wie..
..wurde denn das Ganze finanziert? Die Bank macht Euch doch keine Riesenkreditzusagen, wenn Ihr das gar nicht aufbringen könnt. Und die Hausfirma fängt doch ohne die Finanzierungsbestätigung normalerweise nicht an, oder?
Sollte die Finanzierungsbestätigung für die letzten Zahlungsraten durch die Bank noch ausstehen, könntet Ihr es damit platzen lassen. Meist steht nämlich im Vertrag "vorbehaltlich FI-Bestätigung". Wenn die Bank beschließt, Euch das Ganze nicht zu finanzieren, wird der Vertrag ungültig.
Eine Bank finanziert nicht mehr, sobald Eure Wünsche zu groß fürs Budget werden.
Wenn die Gespräche mit der Bank noch ausstehen, erklärt, dass Ihr schon neue Möbel gesehen habt und eine Garage sowie der Garten sofort angelegt werden sollen, Marmorbad, Parkett im ganzen Haus usw usw.
Die Bank wird so vielleicht keinen Kredit geben wollen, da es zu teuer wird.
Wenn die Fi-Best. aber schon vorliegt fürchte ich, dass Ihr schlechte Karten habt. Aber dann scheint Ihrs ja auch finanzieren zu können, das wäre ja dann nicht sooo schlimm.
In diesem Fall könnt Ihr vielleicht die kleineren Gewerke noch rausnehmen und selbst machen (Elektro, Fliesen, Sanitär-Keramik). Das ging bei uns sogar noch nach Baubeginn.
Viele Grüße
Ally

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