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Wann Arbeitgeber benachrichtigen?

16. September 2006 um 8:17

Hallo,
ich habe gestern einen Test gemacht - und bin - schwanger (was sonst
Wie schaut es denn rechtlich aus, muß ich es sofort dem Arbeitgeber sagen, oder kann ich mir da noch 2-3 Wochen Zeit lassen (ist ja immerhin eine kritische Zeit, wenn man natürliche Abgängen, usw. bedenkt), erst zum Gyn gehen und dann eine Bescheinigung mitbringen? Wie habt ihr es gemacht? Vielleicht noch später?
Danke und Grüße
Serenada

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24. September 2006 um 22:08

Hallo Julia,
Danke für deine Zeilen.
Ich habe vor über einer Woche den Test gemacht (wow, kommt mir bereits vor wie ein Monat...) und habe erst in zwei Tagen einen Gyn-Termin. Was ich nur blöd finde - ich habs noch nicht mal Freunden oder meinen Eltern was gesagt, irgendwie möchte ich ja die unsicheren 12 Wochen abwarten (naja, so ca.), und mein Chef soll es sofort wissen... Ich werde es dann wohl sagen müßen, auch weil event. Mutterschutzbestiummungen bei uns in der Arbeit notwendig sein könnten.

Was meinst du mit "4. Woche vor der Geburt auf die Schutzfrist aufmerksam machen"? Ich weiß nur dass man 6 Wochen vor der Geburt nicht mehr arbeiten muß.
Viele Grüße
Serenada

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25. September 2006 um 21:45

Hi Julia,
Danke noch mal. Aber es sind auf jeden Fall 6 Wochen vor der Entbindung wo man nicht mehr arbeiten muß. Und da werde ich mich sicher nicht drum reißen freiwillig in die Arbeit zu gehen (rollen) ))
Lach nicht, aber ich habe meine Lehre beim Gyn gemacht (ist halt schon 10 Jahre her...), und das ist noch hängen geblieben.
Dann schauen wir mal was die FÄin morgen so sagt... *zitter*
Grüße
Serenada

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2. Oktober 2006 um 13:52

Hi Julia,
danke der Nachfrage
Mir geht es gut. Ich glaube ich habe noch gar nicht geschrieben dass ich schon einen Monat weiter bin als ich dachte!?
Meine FÄin hat mich bei der Untesuchung aufgeklärt, dass ich schon in der 10. (mittlerweile als 11.) Woche bin!
Hab nicht schlecht gestaunt. Ich hatte also eine Blutung, die aber keine Menstruation war und wußte nichts von meinem Glück
Somit muß ich es sowieso gleich sagen... bzw. wenn ich meinen Chef am Mittwoch wieder sehen... *Bammel hab*.
Grüße
Serenada

PS. wie weit bist du denn?

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5. Oktober 2006 um 17:16

Einfach erstmal abwarten
Hallo Serenada,
ich habe heute Deine Frage gelesen und da ich vom Fach bin, kann ich Dir behilflich sein. Du mußt Deinen Arbeitgeber sofort informieren, sobald Du auf einer Arbeitsstelle arbeitest, wo schädliche Substanzen die Entwicklung des Kindes beeinflussen können oder wo körperlich schwere Arbeit von Dir verlangt wird.
Du hast Kündigungsschutz und 6 Wochen vor Geburtstermin und 8 Wochen nach der Geburt hast Du Schutzfrist. Danach mußt Du Erziehungsgeld beantragen.
Es ist dem Arbeitgeber nicht gestattet Dich bei Einstellung nach dem Bestehen einer Schwangerschaft zu fragen. Diese Frage darfst Du verneinen, da Dir sonst Nachteile entstehen könnten.

Wie denkst Du würde Dein Chef auf diese Mitteilung reagieren?

Du solltest auf alle Fälle zum Gyn. gehen und feststellen lassen, daß mit der Schwangerschaft alles in Ordnung ist. Die Bescheinigung über die Schwangerschaft kannst Du dann Deinem Chef immernoch geben.

Liebe Grüße Geany

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8. Oktober 2006 um 8:55
In Antwort auf fine_12758909

Einfach erstmal abwarten
Hallo Serenada,
ich habe heute Deine Frage gelesen und da ich vom Fach bin, kann ich Dir behilflich sein. Du mußt Deinen Arbeitgeber sofort informieren, sobald Du auf einer Arbeitsstelle arbeitest, wo schädliche Substanzen die Entwicklung des Kindes beeinflussen können oder wo körperlich schwere Arbeit von Dir verlangt wird.
Du hast Kündigungsschutz und 6 Wochen vor Geburtstermin und 8 Wochen nach der Geburt hast Du Schutzfrist. Danach mußt Du Erziehungsgeld beantragen.
Es ist dem Arbeitgeber nicht gestattet Dich bei Einstellung nach dem Bestehen einer Schwangerschaft zu fragen. Diese Frage darfst Du verneinen, da Dir sonst Nachteile entstehen könnten.

Wie denkst Du würde Dein Chef auf diese Mitteilung reagieren?

Du solltest auf alle Fälle zum Gyn. gehen und feststellen lassen, daß mit der Schwangerschaft alles in Ordnung ist. Die Bescheinigung über die Schwangerschaft kannst Du dann Deinem Chef immernoch geben.

Liebe Grüße Geany

Hi du,
Danke auch für deine Antwort. Beim Gyn war ich natürlich schon und meinem Chef habe ich es lezte Woche auch "gebeichtet". Er war etwas traurig weil er gehofft hatte ich würde noch bis zu seiner Pensionierung (in 1 1/2 Jahren) warten, weil er sich auf mich verlassen kann und gerne mit mir zusammen arbeitet. Tja, Pech gehabt Richtigen Schock bekommt er wohl erst in den nächsten Wochen, wenn meine Kollegin event. einen neuen Job hat und kündigen möchte... Aber so ist das Leben...
Grüße
Serenada

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11. Oktober 2006 um 16:26
In Antwort auf fine_12758909

Einfach erstmal abwarten
Hallo Serenada,
ich habe heute Deine Frage gelesen und da ich vom Fach bin, kann ich Dir behilflich sein. Du mußt Deinen Arbeitgeber sofort informieren, sobald Du auf einer Arbeitsstelle arbeitest, wo schädliche Substanzen die Entwicklung des Kindes beeinflussen können oder wo körperlich schwere Arbeit von Dir verlangt wird.
Du hast Kündigungsschutz und 6 Wochen vor Geburtstermin und 8 Wochen nach der Geburt hast Du Schutzfrist. Danach mußt Du Erziehungsgeld beantragen.
Es ist dem Arbeitgeber nicht gestattet Dich bei Einstellung nach dem Bestehen einer Schwangerschaft zu fragen. Diese Frage darfst Du verneinen, da Dir sonst Nachteile entstehen könnten.

Wie denkst Du würde Dein Chef auf diese Mitteilung reagieren?

Du solltest auf alle Fälle zum Gyn. gehen und feststellen lassen, daß mit der Schwangerschaft alles in Ordnung ist. Die Bescheinigung über die Schwangerschaft kannst Du dann Deinem Chef immernoch geben.

Liebe Grüße Geany

Mitteilung an Chef
Hallo Geany.

Da du "vom Fach bist", stell ich doch lieber meine Frage an dich. Ich bin ebenfalls schwanger, in der 6. Woche soweit ich weiß. Ich war noch nicht beim Frauenarzt, aus Angst meinen Job zu verlieren. Da ich allerdings schon eine Schwangerschaft mit Komplikationen, die dazu geführt hatten, dass ich mein Kind im 4. Monat abtreiben musste, habe ich auch Angst davor so lange vor dem Arztbesuch zu warten! Ich bin hin und hergerissen. Ich bin Berufseinsteiger einer rein schulischen Ausbildung. Nach fast einem Jahr Arbeitslosigkeit hatte ich dann endlich im Sep d. J. einen Job gefunden. Und nun bin ich prompt schwanger! Mein Arbeitgeber wird Mitte Dezember d. J. aufhören und eventuell wird es längere Zeit dauern bis ein Nachfolger gefunden ist. Das ist meine Chance, dachte ich. Denn wenn ich Anfang Dezember oder Ende November zum Arzt gehen würde, können die mich unmöglich entlassen, da es unmöglich wäre mich so schnell und effizient zu ersetzen. Allerdings will ich nicht mehr länger mit dem Arztbesuch warten. Ich habe vor kurzem einen Bericht über Eileiterschwangerschaften gelesen und bin jetzt noch nervöser!

Wann muss ich meinen Arbeitgeber über die Schwangerschaft informieren? Hilft es, wenn ich jetzt zu einem Arzt gehe, mir eine Bescheinigung, Schwangerschaftsheft, etc. geben lasse und im Dez. zu einem anderen gehe, um mir einen neuen ausstellen zu lassen. So als ob ich es erst dann gewusst hätte? Wahrscheinlich ist das wohl wg. Datenspeicherung nicht möglich,oder? Ich kanns meinem ArbGeber unmöglich jetzt schon mitteilen!

Lieben Gruß
Andrea

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15. Oktober 2006 um 18:33
In Antwort auf iulia_12858598

Mitteilung an Chef
Hallo Geany.

Da du "vom Fach bist", stell ich doch lieber meine Frage an dich. Ich bin ebenfalls schwanger, in der 6. Woche soweit ich weiß. Ich war noch nicht beim Frauenarzt, aus Angst meinen Job zu verlieren. Da ich allerdings schon eine Schwangerschaft mit Komplikationen, die dazu geführt hatten, dass ich mein Kind im 4. Monat abtreiben musste, habe ich auch Angst davor so lange vor dem Arztbesuch zu warten! Ich bin hin und hergerissen. Ich bin Berufseinsteiger einer rein schulischen Ausbildung. Nach fast einem Jahr Arbeitslosigkeit hatte ich dann endlich im Sep d. J. einen Job gefunden. Und nun bin ich prompt schwanger! Mein Arbeitgeber wird Mitte Dezember d. J. aufhören und eventuell wird es längere Zeit dauern bis ein Nachfolger gefunden ist. Das ist meine Chance, dachte ich. Denn wenn ich Anfang Dezember oder Ende November zum Arzt gehen würde, können die mich unmöglich entlassen, da es unmöglich wäre mich so schnell und effizient zu ersetzen. Allerdings will ich nicht mehr länger mit dem Arztbesuch warten. Ich habe vor kurzem einen Bericht über Eileiterschwangerschaften gelesen und bin jetzt noch nervöser!

Wann muss ich meinen Arbeitgeber über die Schwangerschaft informieren? Hilft es, wenn ich jetzt zu einem Arzt gehe, mir eine Bescheinigung, Schwangerschaftsheft, etc. geben lasse und im Dez. zu einem anderen gehe, um mir einen neuen ausstellen zu lassen. So als ob ich es erst dann gewusst hätte? Wahrscheinlich ist das wohl wg. Datenspeicherung nicht möglich,oder? Ich kanns meinem ArbGeber unmöglich jetzt schon mitteilen!

Lieben Gruß
Andrea

Wann dem Chef sagen
Hallo Andrea,

es ist auf alle Fälle ratsam, da du schon ein kind verloren hast, deinem arbeitgeber so zeitig, wie möglich zu informieren, er kann dir eine arbeit geben die euch

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