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WG mit Freund und gemeinsamen Kind möglich, er Hartz IV ich nicht

6. Juni 2017 um 12:43 Letzte Antwort: 6. Juni 2017 um 15:30

Liebe Community,

Wisst ihr ob es möglich ist in einer WG mit seinem Freund zu leben, ohne für ihn aufkommen zu müssen, wenn man ein gemeinsames Kind hat? Als Studentin hat man generell nicht viel Geld, allerdings kommt meine Mutter für meinen Unterhalt auf, und ich habe noch Anteil an 2 Häusern. Ich möchte nicht für meinen Freund aufkommen, da sich das anfühlt als ob meine Eltern für ihn aufkommen. Er will natürlich nicht auf ewig Hartz IV beziehen, aber derzeit geht es leider nicht anders. Ich habe irgendwo gelesen, dass man mit gemeinsamen Kind sofort als Bedarfsgemeinschaft eingestuft wird, und das möchte ich auf gar keinen Fall, geschweige denn meine Mutter. Könnt ihr mir sagen, ob es dennoch möglich ist?

Liebe Grüße,
Easycomeeasygo

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6. Juni 2017 um 14:50

Ich habe nur die gleiche Info wie du, also dass man mit gemeinsamen Kind sofort als Bedarfsgemeinschaft gilt. 
Deine Eltern müssten sicherlich nicht für ihn aufkommen, da sie mit ihm ja nicht verwandt sind, aber da du Anteil an 2 Häusern hast, würde das wohl angerechnet werden. Im Sinne von anteilig Mieteinnahmen. 
Wie kommt es denn, dass er Hartz IV bezieht? Was plant er zu tun in Zukunft? 

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6. Juni 2017 um 15:19
In Antwort auf orchideenblatt

Ich habe nur die gleiche Info wie du, also dass man mit gemeinsamen Kind sofort als Bedarfsgemeinschaft gilt. 
Deine Eltern müssten sicherlich nicht für ihn aufkommen, da sie mit ihm ja nicht verwandt sind, aber da du Anteil an 2 Häusern hast, würde das wohl angerechnet werden. Im Sinne von anteilig Mieteinnahmen. 
Wie kommt es denn, dass er Hartz IV bezieht? Was plant er zu tun in Zukunft? 

Danke, für deine schnelle Antwort. Ich möchte nicht so viel Informationen preisgeben, da ich nicht erkannt werden möchte. Auf jeden Fall hat er noch zwei weitere Kinder von anderen Frauen, also wenn er nun Arbeit finden würde, die zumindest für seinen eigenen Lebensunterhalt reicht, und wir zusammen ziehen würden, wäre ich dann in der Verpflichtung für seine Kinder Unterhalt zu zahlen? Ich hab nicht so hohe Mieteinnahmen, aber kann sein, dass die erwarten, dass ich dann die Häuser veräußere. Und es kann natürlich sein, dass ich nach dem Studium ein hohes Einkommen habe. Fragen über Fragen... 

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6. Juni 2017 um 15:30
In Antwort auf neassa_12267016

Danke, für deine schnelle Antwort. Ich möchte nicht so viel Informationen preisgeben, da ich nicht erkannt werden möchte. Auf jeden Fall hat er noch zwei weitere Kinder von anderen Frauen, also wenn er nun Arbeit finden würde, die zumindest für seinen eigenen Lebensunterhalt reicht, und wir zusammen ziehen würden, wäre ich dann in der Verpflichtung für seine Kinder Unterhalt zu zahlen? Ich hab nicht so hohe Mieteinnahmen, aber kann sein, dass die erwarten, dass ich dann die Häuser veräußere. Und es kann natürlich sein, dass ich nach dem Studium ein hohes Einkommen habe. Fragen über Fragen... 

So genau weiß ich das nicht. Aber ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass eine "fremde Frau" Unterhalt für "fremde Kinder" zahlen muss. Vielleicht hat dein Einkommen Einluss auf seinen Selbstbehalt, aber das weiß ich nicht. 
ER ist in der Verantwortung für SEINE Kinder zu zahlen. Und zwar nicht nur für das Kind aufzukommen, mit dessen Mutter er gerade in Beziehung steckt, sondern in dem Falle für alle drei! Ehrlich gesagt klingt der Herr ziemlich unzuverlässig.  

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