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Wie ist es bei Selbstständigen

26. Januar 2016 um 9:27

Ich weiss, dass mir nach der Geburt Mutterschaftsurlaub zusteht und iwas mit 78 % oder meines letztes Gehalts. Aber maximal halt 1800 EU. Aber was ist mit 6 Wochen vor der Geburt? Müsste das normallerweise der Arbeitgeber zahlen oder der Staat.

Denn wenn das der Arbeitgeber zahlen soll, dann hab ich ja leider keinen. Krankenkasse zahlt auf jeden Fall schon mal gar nichts, weil die zahlen erst nach 7 Wochen. Ne Frechheit eigentlich. Ich habe gesagt, wenn ich 7 Wochen krank sein, sollte,dann sterbe ich wahrscheinlich wohl vorher, als wenn die mir was zahlen. Ja da sagte die Dame am Telefon, müsste ich privat vorsorgen.

Ich habe zusätzlich aber auch andere Einnahmen von monatlich 3000 EU/Brutto. Die immer fest sind. Auch wenn ich gar nicht arbeite. Werden diese verrechnet?

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19. April 2016 um 13:02

Du bekommst
... kein Mutterschaftsgeld, wenn du selbstständig und privat versichert bist.

Anspruch auf Elterngeld hast du aber genau so wie alle anderen auch, allerdings werden deine Einkünfte gegengerechnet. Wenn du ca 3000 Euro brutto jeden Monat bekommst, wirst du vermutlich kein Elterngeld erhalten.

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2. Mai 2016 um 12:05

Vielleicht KK wechseln
Das war bei mir leider ähnlich, dass die KK die Kosten nicht übernommen hat. Deswegen bin ich beim zweiten Kind noch kritischer meine KK gegenüber gewesen und habe dann auch extra vor der Geburt gewechselt, weil es tatsächlich große Unterscheide gibt zwischen den Leistungen der KK, hier findest du eine gute Übersicht, die mir schon weitergeholfen hat: http://www.krankenkasseninfo.de/personengruppen/schwangerschaft-elternzeit/test/schwangerschaft/programme-fuer-schwangerschaft-und-geburt-13

Viele Grüße!

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2. Mai 2016 um 14:03

Du kannst dir das Mutterschaftsgeld
... selber zahlen, denn du bist deine eigene Chefin.
Du kannst dich selber freistellen oder auch weiterarbeiten. Du möchtest gerne alle Vorteile eines Angestellten-Verhältnisses genießen, aber möchtest du auch die Abzüge haben, die eine Angestellte hat? Möchtest du als dein eigener Arbeitgeber auch in die Umlagekasse U2 einzahlen wie alle anderen Arbeitgeber für ihre Angestellten es tun müssen? Da kommt dann im Laufe des Jahres ganz schön was zusammen.

Nimm einfach die Verantwortung für dein Leben und lege Rücklagen für besondere Ereignisse an. Denn weder der Staat noch die Krankenkasse kann jede mögliche Situation absichern. Immerhin hast du mindestens 9 Monate Zeit dich auf diese Zeit nach der Geburt vorzubereiten, auch finanziell.

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