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Wieviel steht Kindern vom Unterhalt zu?

29. Januar 2012 um 20:30

Hallo ihr Lieben,

zuerst einmal hoffe ich, dass ich nicht das falsche Forum gewählt habe und es solch eine Frage nicht schon gibt. Aber da ich nach langer Sucherei nichts gefunden habe, dachte ich mir ich versuche es einfach mal.

Ein Freund (18) von mir ist momentan in einer sehr komplizierten Situation und findet auf seine Frage keine Lösung.

Seine Eltern leben seit geraumer Zeit getrennt und dder Vater zahlt regelmäßig Unterhalt auf das Konto der Mutter. Sie bekommt monatlich etwas über 600 Euro. Die Mutter verdient allerdings weitaus weniger als der Vater. Soweit ich weiß nur um die 800 Euro.

Mein Freund wohnt mit seiner Mutter und dem älteren Bruder zusammen. Allerdings ist der Bruder aufgrund eines Praktikums und dem baldig beginnenden Studium nun ausgezogen.
Die Mutter kümmert sich verhältnismäßig wenig, heißt es wird selten gekocht, eingekauft wird nur das nötigste und das reicht nicht mal für eine Woche. Außerdem ist sie regelmäßig weg. Sprich: meistens ist mein Freund allein zu Hause.

Die Beziehung zwischen Mutter und Sohn ist solange intakt wie es nicht ums Geld geht. Sobald der Sohn allerdings mal nach Geld für eine neue Winterjacke, Schuhe oder Hose fragt, oder Geld für Schulsachen, Nachhilfe, Freizeit braucht, blockt die Mutter komplett ab.

Taschengeld erhält er nur 50 Euro und heutzutage ist es ja nun leider so, dass man sich davon nicht wirklich viel leisten kann.

Meine Frage also: Wieviel steht dem Sohn letztenendes von den 600 Euro zu, die die Mutter monatlich vom Vater überwiesen bekommt?

Vielen Dank vorab, ich hoffe wirklich, dass jemand von euch mir weiter helfen kann.

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30. Januar 2012 um 8:28

Es ...
... bleibt ersteinmal zu klären, was das für eine Unterhaltszahlung ist. Unterhalt für den gescheidenen Ehegatten? Oder Unterhalt für die Kinder? Bei letzterem sind die ganzen 600 für Ihren Freund und dessen Bruder bestimmt.
Vielleicht sollte man beim Unterhaltszahler nachfragen, wofür genau das Geld bestimmt sein soll...

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30. Januar 2012 um 10:28
In Antwort auf lucius_12237905

Es ...
... bleibt ersteinmal zu klären, was das für eine Unterhaltszahlung ist. Unterhalt für den gescheidenen Ehegatten? Oder Unterhalt für die Kinder? Bei letzterem sind die ganzen 600 für Ihren Freund und dessen Bruder bestimmt.
Vielleicht sollte man beim Unterhaltszahler nachfragen, wofür genau das Geld bestimmt sein soll...

Unterhalt ist für Sohn gedacht
Hallo, danke für die schnelle Antwort!

Also das Geld ist nur für den einen Sohn bestimmt. Der andere bekommt soweit ich weiß, selbst noch Geld vom Vater und die Mutter erhielt nach der Scheidung eine einmalige Auszahlung.

Allerdings besteht leider kein Kontakt zum Vater und die Mutter lässt überhaupt nicht über Geld reden, meint sogar die 600 wären noch zu wenig.

Aber mein Freund wohnt mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung, sie gehen nicht teuer einkaufen, er bekommt nur 50 Taschengeld. Wo bleibt der Rest der 600?
Ich meine ist es richtig, dass eine Mutter das Geld, dass ursprünglich für den Sohn vorgesehen war, nur für sich benutzt und nichts davon an den Sohn abgibt? Nicht einmal für neue benötigte Anziehsachen, wie zb eine Winterjacke?

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30. Januar 2012 um 12:45
In Antwort auf juliasophiechristina

Unterhalt ist für Sohn gedacht
Hallo, danke für die schnelle Antwort!

Also das Geld ist nur für den einen Sohn bestimmt. Der andere bekommt soweit ich weiß, selbst noch Geld vom Vater und die Mutter erhielt nach der Scheidung eine einmalige Auszahlung.

Allerdings besteht leider kein Kontakt zum Vater und die Mutter lässt überhaupt nicht über Geld reden, meint sogar die 600 wären noch zu wenig.

Aber mein Freund wohnt mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung, sie gehen nicht teuer einkaufen, er bekommt nur 50 Taschengeld. Wo bleibt der Rest der 600?
Ich meine ist es richtig, dass eine Mutter das Geld, dass ursprünglich für den Sohn vorgesehen war, nur für sich benutzt und nichts davon an den Sohn abgibt? Nicht einmal für neue benötigte Anziehsachen, wie zb eine Winterjacke?

Das ...
... sollten Sie vielleicht dann alles über eine Beratugsstelle (Jugendamt, Caritas, Diakonie) klären.

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