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Will mit meinem Bruder ausziehen, halten es echt nicht mehr aus.

29. Dezember 2006 um 10:50

Hallo,

Kurz zu meiner geschichte, also, ich habe mit 17 schonmal alleine gewohnt, mein vater hat mich oft verprügelt, irgendwann hab ich es nicht mehr ausgehalten.und bin raus, kindergeld habe ich nie bekommen, wusste nicht das es mir zusteht. Andere beihilfen auch nicht, habe mit 400 im monat eine wohnung gemietet 280 und vom rest gelebt.
Irgendwann bin ich wieder nach hause gezogen, (mit fast 19).
Das verhältnis war wieder besser geworden.

Im moment ist es so, das mein vater nur auf meinen kleineren bruder rumhackt, er mag seine freundin nicht und beschimpft diese auf übelste als matratze, ... psychischkranke was weiß ich.
Doch das istnicht alles, abends wird dann maöl der strom abgestellt , geld bekommen wir gar keines, eigentlich noch nie, jetzt wo wir selber geld verdienen sollen wir auch noch kostgeld bezahlen, obwohl wir uns alles schon selber kaufen, habe mir sogar selbst mein führerschein erarbeitet durchs kellner und jetzt n roller gekauft, es ist ja nicht so das meine eltern arm wären, im gegenteil die haben eine pferdezucht, n nagelneues auto was weiß ich aber sie sind einfach nur geizig!!!


Ich habe lange überlegt und mein kleiner bruder und ich wollen ausziehen'?

Wir können das nicht mehr, ich weiß das unser kindergeld uns zu steht und wenn meine eltern das nicht zahlen kann ich es einklagen, wie sieht es mot anderen beihilfen aus? Wo muss ich damit überhaupt hingehen? Ich bin auszubildende (608 Brutto, ca. 440 Netto) und er ist achüler.

Danke im voraus

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29. Dezember 2006 um 14:35

Hmmm
also mein kleiner bruder ist 18, er hatte mal einen unfall, und hat sich dabei eine verletzung zugetragen, die ihm leider das lange stehen und schwer tragen auf lange zeit unmöglich macht. Leider streiten sich die krankenkasen darum wer nun endlich bezahlt, so das eine ausbildung nicht vom arbeitsamt finanziert wird. Bürü ist leider nicht sein ding, er besuxcht om moment eine schule, in der er lackiert und mit metall und holz arbeitet, da bekommt er auch geld, aber im juni ist diese zu ende.

Ich bin immer total hin und hergerissen, mal will man ausziehen, weil man endlich ruhe hat und selbst leben möchte, da ich aber schon alleine gewohnt habe, weiß ich das es nicht sehr einfach ist. jedenfalls ohne finanzielle hilfe.

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3. Januar 2007 um 12:17

Schlechte erfahrung beim jugendamt gemacht
hatte früher schonmal probleme mit meinen eltern und war auch beim jugendamt, die haben mir kein stück geholfen, typisch pubatärendes verhalten haben die das genannt, mir haben die kein wort geglaubt, weil meine eltern es so hingedreht hatten so dass sie besser da stehen.

es wurden ein paar regeln aufgestellt, im sinne von taschengeld und sonstige sachen, aber lange angehalten hat es nicht. bin dann mit 17 ausgezogen, würde auch gern wieder alleine wohnen, aber ich kann mir das einfach nicht leisten.

Heute zum besipiel meinten meine eltern, das ich mir ab august was überlegen müsste, weil die dann kein kindergeld mehr für mich bekommen, ich meine was ist denn das. ich durfte mir sogar anhören, das ich 200 euro kostgeld bezahlen soll, wenn kein kindergeld mehr gezahlt wird. dieses thema wir dhier jeden tag diskutiert. Ich bin froh das ich endlich mein eigenes geld verdienen und die wollen die hälfte meines gehaltes als kostgeld.
naja und das lieblingsthema ist, wie viel geld wir in unserer zeit bis wir 18 sind kosten. Naja ich setzt doch keine kinder in die welt um denen dann irgendwann vorzuhalten, wie viel man gekostet hat und das man ein anspruch auf kostgeld hat.

Ich werde definitiv demnächst ausziehen, will vorher aber wissen, ob ich es mir überhaupt leisten kann und was ich beantragen kann an zuschüsse, es nütz ja nichts wenn ich eine wohnung habe und mir nicht ml mehr was zu essen kaufen kann.

naja und das jugendamt hier tut rein gar nichts, die versuchen immer irgendwelche regeln aufzustellen. Habe es ja nun echt selbst miterlebt.

Gibt es noch andere stellen wo ich mich dran wenden kann?

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5. Januar 2007 um 14:37

Hallo erstmal und kopf hoch...
... mir ist ja grade beinahe der Kragen geplatzt!!!!

Jugendämter, naja ohne Worte, kenn ich auch zu gut.

Kurz zu meiner Geschichte, bin auch mit 17 daheim raus, weil ich Probleme in der Familie hatte und habe dann ein FSJ ( freiwilliges soziales Jahr) begonnen im Krankenhaus.

Nur im FSJ bekommt man lediglich Taschengeld ( 400 DM damals) und das Wohnheimzimmer wird einem gestellt.

Streß mit meiner Mutter gehabt, aber richtig.
Habe sie dann aufgefordert, mir das Kindergeld zu zahlen, da ich nicht in Ihrem Haushalt gelebt habe, das wollte Sie nicht tun.

Ich bin zu einem Anwalt für Familienrecht gegangen, musste dann auf dem Amtsgericht einen Antrag stellen auf Armenrecht bzw. PKH ( Prozesskostenhilfe)

Den kriegst Du in aller Regel ohne Probleme durch, weil Du definitiv unter dem Satz des Selbsterhaltes liegst.
Wenn der Antrag durch ist übernimmt der Staat die Kosten des Anwaltes usw.
Bei mir hat das ganze Spiel 4 Wochen gedauert und dann hatte ich das Geld auf meinem Konto.

Ist überhaupt kein Problem, wenn Du ausserdem nachweisen kannst, das Du von dann bis dann bereits alleine gewohnt hast, könntest Du das Geld auch für diese Zeit einfordern.

Nutze es aus, geh zum Anwalt, kämpf für Euer Recht und setze Deine Eltern ( wenn man das so nennen kann) auf den Pott!!!

Was die jetztige Wohnsituation betrifft, da wende Dich an eine Beratungsstelle für junge Frauen, diese findest Du am einfachsten über die Kirchen.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen auf Deinem Weg.
Und denke daran, die Vergangenheit macht einem zu dem, was man ist!

Halte uns auf dem laufenden.

Ganz liebe Grüße

pionus25+ Kjell Gabriel inside ( 24+ 3)

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