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Wohnungsauszug: "Streit" um Besichtigungen

3. Oktober 2016 um 19:59

Hallo,

ich habe mir ja eine Eigentumswohnung gekauft, die Ende November bezugsfertig ist. Somit habe ich den Mietvertrag für meine jetzige Wohnung gekündigt. Mit der Vermieterin hatte ich immer ein sehr gutes Auskommen. Nachdem sie nun leider schwer krank wurde hat sie beschlossen, nach meiner Kündigung, die Wohnung zu verkaufen und hat damit einen Makler beauftragt.

Der Makler tritt ziemlich aufs Gas. Hat die Wohnung bereits Anfang September inseriert, die ersten Besichtigungen fanden schon statt. Eine Dame war da, die wollte die Wohnung sogleich mit 1. Oktober haben, für ihre Tochter, die studiert ja. Ich hatte aber klar kommuniziert - Schlüsselübergabe von mir 30. November.

Habe dem Makler gesagt, dass ohne Termin nichts geht, Gut. Freitag ein Termin, Mittwoch ein Termin. Samstag ruft er an. ich war gerade unterwegs, echt keine Lust mit dem zu reden. Er ruft weiter an. Gezählte 11 Mal! Heute hatte ich Telefon daheim "vergessen". 28 Anrufe in Abwesenheit. Alle von ihm! Ich ruf ihn zurück: "Wir haben ein bisschen einen Erklärungsbedarf".

War ziemlich böse, hab ihm gefragt was er sich einbildet so oft anzurufen, ob das jetzt noch 2 Monate so weiter gehen soll, dass er gleich in Panik verfällt sobald sich jemand interessiert. Er so zurück: "Sie heben ja nicht ab, da muss ich öfter anrufen. Wenn das nicht funktioniert mit den Terminen dann bekommen sie halt einen Brief vom Rechtsanwalt"...

Ich (schreiend): "Was fällt Ihnen ein mir mit einem Rechtsanwalt zu drohen?" und sage ihm auf, Zumutbarkeit, Wahrung des Privatlebens, höchstens 1 Termin pro Woche, nach mehreren Besichtungsterminen 1 Termin im Monat. Er wird ja wohl merken, dass ich da noch wohne und ich brauche das nicht, dass mir ständig Leute in der Wohnung rumlaufen.

Er wieder: "Ich hab das Recht die Wohnung zu betreten, steht im Mietvertrag, er hat e einen Schlüssel geht er halt ohne mich hinein"... ich zuürck: "Machen Sie das, ich werde Sie danach mit einer Besitzstörungsklage bedenken"

usw. Ich meine. Ist das normal?

Anfangs schien er nett zu sein. Aber ich höre ja immer wieder zu, was er so mit den Kunden spricht. Die bieten an: "Wenn Sie den Preis um 10.000 Euro drücken und das vor der Eigentümerin argumentieren, bekommen Sie von mir 1000 Euro Extraprovision" und er so..."Huh, der Mieter hört mit. Nein, niemals, liegt ja in meinem Interesse es zu verkaufen... (reden wir draußen weiter)"....

Ich meine, ich habe schon genug Stress mit der neuen Wohnung. Ich arbeite, wenn ich heim komme da auch Termine, Küche planen, Gartentor aussuchen, Hecke aussuchen, ausmessen, mit dem telefonieren, mit dem... usw. Wie geht man mit diesen Maklern um? Und was haben die wirklich für Rechte? Weiß das jemand?

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3. Oktober 2016 um 19:59

Hallo,

ich habe mir ja eine Eigentumswohnung gekauft, die Ende November bezugsfertig ist. Somit habe ich den Mietvertrag für meine jetzige Wohnung gekündigt. Mit der Vermieterin hatte ich immer ein sehr gutes Auskommen. Nachdem sie nun leider schwer krank wurde hat sie beschlossen, nach meiner Kündigung, die Wohnung zu verkaufen und hat damit einen Makler beauftragt.

Der Makler tritt ziemlich aufs Gas. Hat die Wohnung bereits Anfang September inseriert, die ersten Besichtigungen fanden schon statt. Eine Dame war da, die wollte die Wohnung sogleich mit 1. Oktober haben, für ihre Tochter, die studiert ja. Ich hatte aber klar kommuniziert - Schlüsselübergabe von mir 30. November.

Habe dem Makler gesagt, dass ohne Termin nichts geht, Gut. Freitag ein Termin, Mittwoch ein Termin. Samstag ruft er an. ich war gerade unterwegs, echt keine Lust mit dem zu reden. Er ruft weiter an. Gezählte 11 Mal! Heute hatte ich Telefon daheim "vergessen". 28 Anrufe in Abwesenheit. Alle von ihm! Ich ruf ihn zurück: "Wir haben ein bisschen einen Erklärungsbedarf".

War ziemlich böse, hab ihm gefragt was er sich einbildet so oft anzurufen, ob das jetzt noch 2 Monate so weiter gehen soll, dass er gleich in Panik verfällt sobald sich jemand interessiert. Er so zurück: "Sie heben ja nicht ab, da muss ich öfter anrufen. Wenn das nicht funktioniert mit den Terminen dann bekommen sie halt einen Brief vom Rechtsanwalt"...

Ich (schreiend): "Was fällt Ihnen ein mir mit einem Rechtsanwalt zu drohen?" und sage ihm auf, Zumutbarkeit, Wahrung des Privatlebens, höchstens 1 Termin pro Woche, nach mehreren Besichtungsterminen 1 Termin im Monat. Er wird ja wohl merken, dass ich da noch wohne und ich brauche das nicht, dass mir ständig Leute in der Wohnung rumlaufen.

Er wieder: "Ich hab das Recht die Wohnung zu betreten, steht im Mietvertrag, er hat e einen Schlüssel geht er halt ohne mich hinein"... ich zuürck: "Machen Sie das, ich werde Sie danach mit einer Besitzstörungsklage bedenken"

usw. Ich meine. Ist das normal?

Anfangs schien er nett zu sein. Aber ich höre ja immer wieder zu, was er so mit den Kunden spricht. Die bieten an: "Wenn Sie den Preis um 10.000 Euro drücken und das vor der Eigentümerin argumentieren, bekommen Sie von mir 1000 Euro Extraprovision" und er so..."Huh, der Mieter hört mit. Nein, niemals, liegt ja in meinem Interesse es zu verkaufen... (reden wir draußen weiter)"....

Ich meine, ich habe schon genug Stress mit der neuen Wohnung. Ich arbeite, wenn ich heim komme da auch Termine, Küche planen, Gartentor aussuchen, Hecke aussuchen, ausmessen, mit dem telefonieren, mit dem... usw. Wie geht man mit diesen Maklern um? Und was haben die wirklich für Rechte? Weiß das jemand?

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