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Zuverdienst höher als Elterngeld Plus - was bleibt?

5. Juli um 13:25

Hallo, ich habe eine Frage zum Elterngeld Plus: Wenn ich mehr verdiene als ich Elterngeld Plus bekomme, bekomme ich dann überhaupt noch Elterngeld??? Ich würde ca. 630€ Elterngeld bekommen, kann aber ca.650 € verdienen.....ist es dann besser weniger zu arbeiten???? (sprich weiter auf 450...jedoch dann eben ohne Sozialversicherung)
Vielen Dank für Eure Erfahrungen
LG

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7. Juli um 14:57

Das Elterngeld soll das fehlenden Gehalt/Einnahmen auffangen.
Natürlich gibt es dann nichts mehr. Zu sehen ist es aber immer über den kompletten Bezugszeitraum. Also wenn du jetzt 3 Monate im Biergarten bis Saisonende schufftest und 21 Monate lang nicht arbeitest, könnte es Nachzahlungen geben. Die drei Monate musst du aber angeben und da wird natürlich erst mal gestrichen oder gekürzt. Sonst könntest du ja theoretisch in Verschuldung gegenüber dem Staat geraten.
Dazu kommen noch normale Elterngeldmonate in der Berechnung und Plus zur Unterscheidung sowie evtl. Partnermonate und Partnerbonus.
Ich hatte so eine Kombi mit 2 Plus-Monaten. Hatte dem Amt geschätzte Einnahmen von 1000€ gesamt angegeben als Selbständige. Mein einer Auftraggeber zahlte aber erst nach dem Bezugszeitraum weil das Projekt länger lief als geplant. Das Elterngeld wurde nach dieser Angabe von mir gekürzt und das verteilt über die Restmonate. Nach Einreichung des Steuerbescheids habe ich dann eben eine Nachzahlung erhalten.

Das kann man nicht sagen, es gibt ja auch noch die zeitliche Wochenbegrenzung von 30h.
Dazu musst du auch wissen, was dir wichtiger ist. Evtl. willst du ja lieber auf die nächste Treppe der Karriereleiter oder andere Kollegen haben. Geld muss ja nicht zwangsläufig alles sein.
Außerdem ist die Basis ja der Geldeingang in der Zeit vor der Geburt. Ich meine das nicht böse, aber bei so einem geringen Anspruch kannst du ja nicht Vollzeit gearbeitet haben oder schlecht bezahlt. Auch hier solltest du überlegen, ob du überhaupt wieder auf die gleiche Stelle möchtest.

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1. September um 12:23

A) "es gibt nichts mehr" ist falsch. Es gibt immer den Mindestbetrag wenn man unter 30 Wochenstunden bleibt
B)mal durchkalkulieren, ob man den Bezugszeitraum nicht neu gestaltet, indem man ElterngeldPlusmonate und Basiselterngeldmonate neu mischt (ist nach §7 Abs, 2 bis zum Ende des maximalen Bezugszeitraum möglich). Bedeutet aber auch eine Neuberechnung für Monate mit Teilzeit auf 450 Euro. Rechner auf www.familien-wegweiser.de 

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